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Wie war Ihr Monat, Till Tolkemitt?

Till Tolkemitt (Foto: privat)

Nach vielen Stationen in der Buchbranche leitet Dr. Till Tolkemitt seit Anfang 2024 das Druckhaus Sportflieger in der Printfamily. Wir haben ihn nach seinem Juni 2026 befragt.

Welcher Tag war Ihr schönster im vergangenen Monat?

Ach, da gab es doch so viele schöne Tage. Zuerst haben die Knicks die NBA Playoffs gewonnen, dann Alba Berlin die BBL Meisterschaft. Und dann haben wir im Fußball auch noch gegen Curacao gewonnen, was ja nicht zu erwarten war, ach ja, und Zverev war da auch noch…

Worauf freuen Sie sich im kommenden Monat am meisten?

Den Gewinn der WM durch die deutsche Equipe. Can’t wait.

Welches Buch liegt aktuell auf Ihrem Nachttisch?

Es liegt nicht auf meinem Nachttisch, weil ich nach seiner Lektüre nicht einschlafen kann, aber ich lese es gerade, und ich empfehle es wirklich jedem, besonders Mann, aber nicht nur, denn es ist wahr und gut und wichtig und insofern für mich sehr überraschend gewesen, es verändert mich: „Mit Männern leben“ von Manon Garcia.

Wären Sie ein Buch, welches wäre es?

Ich wäre gerne ein Buch von Raymond Chandler aber ich bin wohl eins von Jonathan Frantzen: Diese Trotteligkeit der Charaktere, diese Abhängigkeit von psychologischen Mechanismen, Prägungen, Umfeldern, aber auch das Witzige an all dem und die sich daraus am Ende ergebende Lebensbejaung – damit kann ich mich identifizieren.

Welches Buch haben außer Ihnen alle gemocht?

Oh Gott, ich kann mit so vielem, das sich auf der Bestsellerliste befindet (und die ich bei Freunden rumliegen sehe), nicht viel anfangen, beispielhaft erwähnt seien Sally Rooneys „Gespräche mit Freunden“ und „22 Bahnen“ von Caroline Wahl. Ich kapier’s nicht. Die Cover waren aber in beiden Fällen gut, vielleicht war’s das.

Über welches Thema wollen Sie im kommenden Monat mehr lesen?

Über politische Reformen, die sich nicht nur um die Anhebung oder Senkung von Steuern / Abgaben auf der einen Seite und die Anhebung oder Senkung von Zuschüssen / Zuwendungen auf der anderen Seite drehen. Mal ehrlich, sind das die einzigen politischen Instrumente, die es noch gibt? Das hielte ich für einen Fehler.

Von wem würden Sie gerne mal die Antworten auf diesen Fragebogen lesen?

Ich glaube, ich habe diesen Fragebogen vor 20 Jahren schonmal ausgefüllt, bin mir aber nicht sicher. Wenn es stimmt, würde ich also gerne die Antworten meines jüngeren Ichs auf diesen Fragebogen lesen. Schicken Sie mir den zu?

Welche Frage, die wir nicht gestellt haben, hätten Sie eigentlich gern beantwortet?

Wie geht es Ihnen heute?

Und wie lautet Ihre Antwort darauf?

Och danke der Nachfrage, ganz gut soweit.

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