Und hier die Geschichten aus der neuen Ausgabe der FAS:
„Wie Szenen aus ungeschriebenen Stücken“:
Wenn Botho Strauß in seinem neuen Buch sagt, es gehe ihm nicht um Aufklärung, sondern um Verklärung, tut er dem Begriff unrecht. Und er verkennt, wie viel Aufklärung in seinen Selbstbeobachtungen steckt.
Von Jürgen Kaube
(Botho Strauß, „Bleiben und Blicken“, Hanser)
„Das Ende der Alphas“:
Fitness führt nicht zu Faschismus. Fitness ist das Vehikel, mit dem die Empfänglichen rekrutiert werden. Was Julia Ebners Buch über radikalisierte Männer wirklich will.
Von Elena Witzeck
(Julia Ebner, „Von Fitness zu Faschismus – Gefahren extremer Männlichkeit“, Suhrkamp)
„Was ist wirklich stehlenswert?“:
Ein letztes Mal erzählt Colson Whitehead von den Raubzügen seiner New Yorker Ganoven um den Möbelhändler Ray Carney und beendet mit „Cool Machine“ seine Harlem-Trilogie.
Von Marie Serah Ebcinoglu
(Colson Whitehead, „Cool Machine“, Hanser)
„Die Heimatlosigkeit im Heimatland“:
Ilija Matuskos „Verdunstungen in der Randzone“ war das deutsche Gegenstück zur soziologischen Autofiktion französischer Autoren wie Didier Eribon. In seinem ersten Roman „Jugo“ geht es um die Rückkehr seines Vaters in ein Land, das es nicht mehr gibt. Eine Begegnung.
Von Anna Weiß
(Ilija Matusko, „Jugo“, Suhrkamp)




