
Um diese Buchgeschichten geht es in der kommenden Ausgabe der „FAS“:
Zwei Marokkos leben miteinander, ohne sich anzusehen
Zehntausende Marokkaner haben, zum Teil innerhalb weniger Minuten, entschieden, alles zurückzulassen, um unter Lebensgefahr zur spanischen Grenze zu schwimmen. Niemand kann so tun, als wüsste er nichts vom ungeheuren Schmerz eines Teils der marokkanischen Bevölkerung.
Von Leïla Slimani
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs sie in Marokko auf und studierte an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po. Für den Roman „Dann schlaf auch du“ wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. Zuletzt erschienen im Luchterhand Literaturverlag die Romane „Das Land der Anderen“, „Schaut, wie wir tanzen“ sowie „Trag das Feuer weiter“. Sie sind Teil einer Trilogie, die auf der Geschichte von Leïla Slimanis eigener Familie beruht.
Du musst laut und kühn sein
In ihrem autobiographischen Band „Unsere Geschichten“ erinnert sich Isabel Allende daran, wie sie von Schriftstellerkollegen wegen ihres Erfolgs verachtet wurde. Dagegen wehrt sie sich auf ihre Weise.
Von Hernán D. Caro
Isabel Allende, „Unsere Geschichten. Über das Schreiben“. Aus dem Spanischen von Svenja Becker, Suhrkamp Verlag, 194 Seiten, 22 Euro.
Mit allen, die man geliebt hat
Wie schreibt man, wenn man glaubt, schreiben zu müssen? Ohne Zweifel und Demut geht es für Laura Vazquez nicht. Eine Begegnung mit der französisch-spanischen Autorin, die mit ihrem Schreiben auf der Suche ist nach etwas, das größer ist als sie selbst.
Von Annabelle Hirsch
Laura Vazquez: „Die Kräfte“. Aus dem Französischen von Sonja Finck. Ullstein Verlag, 288 Seiten, 23 Euro.






