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SPIEGEL Buchpreis 2026: Die 20 nominierten Titel

Die Jury des SPIEGEL Buchpreis 2026 hat heute die Nominierung von 20 belletristischen Werke bekannt gegeben. Für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurden deutschsprachige Originalausgaben sowie Übersetzungen internationaler Autorinnen und Autoren, die in diesem Jahr auf Deutsch erscheinen, berücksichtigt. Der siegreiche Titel wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Abend des 16. November 2026 bekannt gegeben.

Die Jury schreibt: „Man achtet beim Lesen nie allein auf den Inhalt oder allein auf die Form. Nur wenn beides zusammentrifft, wenn das Erzählte formal anspruchsvoll oder das Formale erzählerisch packend geschrieben ist, entsteht ein Buch, das über sich hinausweisen kann. Die Bücher, die wir in der Jury ausgewählt haben, zeichnen sich alle dadurch aus: Sie kommen vielleicht vom konventionellen Erzählen her, oder wollen ein Formexperiment sein, aber blenden die jeweils andere Ebene nicht aus.“ 

Nominiert für den SPIEGEL Buchpreis 2026 sind (in alphabetischer Reihenfolge): 

  • Shida Bazyar, „Die Lücken“, Kiepenheuer & Witsch
  • Gaëlle Bélem, „Die seltenste Frucht“, aus dem Französischen von Gudrun Honke, Peter Hammer Verlag
  • Emma Cline, „In die Schweiz“, aus dem Englischen von Nikolaus Stingl, Hanser
  • Dave Eggers, „Contrapposto“, aus dem Englischen von Andrea O’Brien, Kiepenheuer & Witsch
  • Amitav Ghosh, „Der Strom der Erinnerung“, aus dem Amerikanischen von Barbara Heller, Blessing
  • Valeria Gordeev, „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“, S. Fischer
  • Martina Hefter, „Nach der Sonne schauen“, Klett-Cotta
  • Daniel Kehlmann, „Afrika“, Rowohlt
  • Louise Kennedy, „Red“, aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser und Claudia Glenewinkel, Claassen
  • Olivia Laing, „Buch der Träume“, aus dem Englischen von Thomas Mohr, Insel
  • Ben Lerner, „Transkription“, aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl, Suhrkamp
  • Leh-Wei Liao, „Glaszeit“, Luchterhand
  • Maggie O’Farrell, „Land“, aus dem Englischen von Nikolaus Hansen und Kathrin Razum, Piper
  • Hendrik Otremba, „Der Gräber“, März
  • Clemens J. Setz, „Mein Leben als Noiseband“, Suhrkamp
  • Abdellah Taïa, „Die Bastion der Tränen“, aus dem Französischen von Astrid Bührle-Gallet, Orlanda
  • Tony Tulathimutte, „Fiasko“, aus dem Englischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr, dtv
  • David Vajda, „Diamanten“, Hanser Berlin
  • Dana Vowinckel, „Anton und Alma“, Suhrkamp
  • Yang Shuang-zi, „Das Taiwan-Tagebuch“, aus dem taiwanischen Chinesisch von Karin Betz, DuMont

Zur Jury des SPIEGEL Buchpreis 2026 gehören: Lena Brasch, Autorin und Theaterregisseurin; Arno Frank, Kulturressort des SPIEGEL; Eva Horn, Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien; Enrico Ippolito, Kulturressort des SPIEGEL; Andrea Petković, Schriftstellerin, Moderatorin und ehemalige Tennisspielerin; Xaver von Cranach, Kulturressort des SPIEGEL

Der SPIEGEL Buchpreis 2026 wird unterstützt von den Partnern genialokal.de und Media Control. 

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