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buchhandel.de künftig ohne E-Commerce-Funktion

buchhandel.de wird in den kommenden Monaten zu einer reinen Rechercheplattform ohne E-Commerce-Funktion umgebaut – damit werden auch die Webshop-Lösungen nach dem Weihnachtsgeschäft eingestellt. Hintergrund ist die fehlende Akzeptanz für neue Vertragsbedingungen, denen ein Vorstandsbeschluss des Börsenvereins zu Grunde liegt, wie es in einer Presseerklärung der MVB heißt.

Demnach sollten sich die Partner-Buchhandlungen über eine monatliche Teilnahmegebühr und höhere Provisionssätze bei den Verkäufen über das Portal stärker als bisher an dessen Finanzierung beteiligen. Voraussetzung für eine Weiterführung des Buchverkaufs über buchhandel.de war, dass bis Ende August mindestens 75 Prozent der 800 teilnehmenden Partner-Buchhandlungen den neuen Konditionen zustimmen. Das gesteckte Ziel wurde mit nur 188 Zustimmungen eindeutig nicht erreicht. Alle E-Commerce-Funktionalitäten von buchhandel.de werden deshalb zum 31. Januar 2017 eingestellt.

„Für Buchhandlungen wie auch Verlage sind öffentlich zugängliche und kostenfreie Informationen über Bücher ein wichtiges Marketinginstrument. Deshalb werden wir buchhandel.de als reines Recherche-Tool mit einer leistungsfähigen Suche fortführen. So können sich Buchkäufer auch zukünftig schnell einen kompakten Überblick über das vollständige Angebot an lieferbaren Büchern verschaffen. Über den verlinkten Buchhandels-Finder von Vorsicht Buch! sind dann alle Mitgliedsbuchhandlungen des Börsenvereins über buchhandel.de recherchierbar“, erklärt MVB-Geschäftsführer Ronald Schild.

Bis 31. Januar 2017 gelten die bisherigen Vertragsbedingungen, so dass die Listung als Partner-Buchhandlung kostenlos bleibt. Auch die Provisionssätze bleiben unverändert. Die Kündigung der bestehenden Kundenverträge erfolgt fristgerecht in den kommenden Wochen.

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