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Branchen-Monitor BUCH meldet: Frühsommerliches Hoch – Juni im Plus

Im Juni 2015 bewegten sich die Umsätze in den Vertriebswegen stationäres Sortiment, Bahnhofsbuchhandel, Warenhaus und E-Commerce zusammen genommen 3,2 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Kumuliert verkleinert sich das Minus in der Jahreshalbzeit-Bilanz damit auf 1,9 Prozent (bis Mai 2015: minus 2,8 Prozent). Dies zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der auf den von GfK Entertainment im Handelspanel Buch erhobenen Daten basiert.

Auch der gesonderte Blick auf den Sortimentsbuchhandel spiegelt die positive Entwicklung im Monat Juni wider: Hier steht ein Umsatzplus von 1,7 Prozent (Barverkauf) in den Büchern. Dafür standen dem Handel vor Ort im diesjährigen Monat zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung. Das kumulierte Jahresergebnis liegt hier derzeit bei minus 3,2 Prozent. Das Rechnungsgeschäft generierte im Juni ein Plus von 6,3 Prozent.

Auf alle vier Vertriebswege bezogen, konnten im Juni Hardcover und Hörbücher punkten. Mit plus 4,5 Prozent bzw. plus 7,2 Prozent sieht das Ergebnis hier deutlich besser aus als im Vorjahresmonat. Taschenbücher mussten hingegen ein kleines Minus von 0,5 Prozent hinnehmen.

Die Warengruppen lagen im Juni fast durchweg im Plus. Passend zur Ferienzeit profitierten vor allem die Reisebücher. Hier steht ein Plus von 7,7 Prozent in der Monats- und ein Plus von 1,0 Prozent in der derzeitigen Jahresbilanz (siehe auch Themenspezial unten). Auch Sachbücher waren gefragt, das Plus liegt hier bei 4,4 Prozent. Sie liegen als einzige Kategorie neben den Reisebüchern auch bei der Halbjahresbilanz mit 0,8 Prozent im Plus. Nicht für das ganze Halbjahr – wohl aber im Vergleich zum Vorjahresmonat – ging es für Kinder- und Jugendbücher (plus 3,7 Prozent), Ratgeber (plus 3,2 Prozent) und belletristische Bücher (plus 1,8 Prozent) im Juni bergauf.

Während Geisteswissenschaften, Kunst, Musik als einzige Warengruppe im Juni ein Minus hinnehmen mussten (minus 0,9 Prozent), weisen die Umsätze für die anderen beiden wissenschaftlichen Warengruppen nach oben: Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik (plus 5,5 Prozent) und Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (plus 3,1 Prozent).

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