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Buxtehuder Bulle 2014 geht an David Safier

Der Autor David Safier erhält den mit 5.000 Euro dotierten Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle für den Roman „28 Tage lang“, der 2014 im Rowohlt Verlag erschienen ist. Die Hansestadt Buxtehude gab die Entscheidung der paritätisch besetzten Jury aus Jugendlichen und Erwachsenen gestern Abend bekannt.

Der Roman spielt 1943 in Warschau: Die sechzehnjährige Mira hat sich und ihre kleine Schwester Hannah bisher durch den harten Warschauer Ghetto-Alltag gebracht, indem sie unter Einsatz ihres Lebens Essen schmuggelt. Doch nun soll die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden. Mira schließt sich daraufhin dem Widerstand an, der der übermächtigen SS länger trotzen kann als vermutet: 28 Tage, in denen Mira sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört: Amos, der noch möglichst viele Nazis mit in den Tod nehmen will, oder Daniel, der sich um die Waisenkinder in den Bunkern kümmert.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Buch, das sich mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt, den Buxtehuder Bullen bekommt. „Jede Generation scheint dieses Thema immer wieder sehr zu bewegen. Den Lesern ist klar, dass so etwas nie wieder passieren soll. Deswegen wollen sie andere animieren, dieses Buch zu lesen“, so Bibliotheksleiterin Ulrike Mensching am Abend der Preisentscheidung.

Insgesamt waren rund 90 Titel in diesem Jahr ins Rennen um den Buxtehuder Bullen gegangen, acht davon wurden für den Preis nominiert. Die Preisentscheidung wurde maßgeblich von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Buxtehude Süd gestaltet, die jeden der nominierten Titel in Form von Book Slams szenisch oder in Form von Trailern interpretierten.

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