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Vorgeschmack auf Aktionstag bookuck: Bühnenliterat Jaromir Konecny war gestern mit seinem neuen Buch im Münchner Substanz

Gestern Abend stellte der Kalauer-Künstler und Slam-Meister Jaromir Konecny im Münchener Substanz die Fortsetzung seines Kriminalromans für Jugendliche „Tote Tulpen“ (dtv) vor – die Buchpremiere als Vorgeschmack auf den Aktionstag bookuck war komischer als manch ein Kabarett-Abend.

V.l.: Stefan Straubinger, Katrin Rüger und Jaromir Konecny

„Achtet auf die Stabreime, auf echte und falsche“, sagte Konecny mit Hinweis auf den neuen Titel „Falsche Veilchen“ (dtv), einer Geschichte mit dem beliebten und schrägen Ermittlerduo Leon und Laura und dem Hauptkommissar Hauptmeister, kurz HaHa genannt, sowie seinem Mitarbeiter Brummla. „Den Plot lass ich mal weg. Ihr sollt das Buch ja noch lesen“, so Konecny, der sprachliche Besonderheiten zum Besten gab, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Konecny spielte mit Situationskomik im Zuge von Ermittlungen, beispielsweise zum Thema Gluten: „Der Klebstoff im Weizenmehl!“, sagt Laura. „Jawohl!“, sagt Brummla. „Dieser Klebstoff! Ich esse keine Mehlprodukte mehr. Kennen Sie das Buch ‚Dumm wie Brot?‘ Brot hat mich dumm gemacht, und ich habe es nicht gewusst, weil ich von Brot so dumm war.“ Hauptkommsissar Hauptmeister guckt seinen Assistenten eifersüchtig an. Für solche krassen Sprüche ist er zuständig.

Das Publikum krümmt sich schon vor Lachen, als Konecny erstaunt die Wirkung eines kurzen Satzes bemerkt: „Oho!“, ruft HaHa. Begleitet wurde Konecny von seinem langjährigen Kompagnon Stefan Straubinger, bekannt für seine avantgardistische Volksmusik. Straubinger lockte aus Bandoneon und Drehleier ungewohnt groovige Sounds. Für den Büchertisch sorgten Katrin Rüger und Friederike Wagner vom Buchpalast http://www.buchpalastmuenchen.de. „So eine langjährige Freundschaft zwischen Autor und Buchhändlerin gibt es selten“, sagte Katrin Rüger. Im Rahmen von „bookuck“ und der Aktion „Tag der Münchner Buchhandlungen“ am 18. Juli wird Jaromir Konecny, der seit Jahrzehnten seinen tschechischen Akzent sorgsam pflegt und seinen Feldzug gegen Umlaute beharrlich fortführt im Buchpalast wieder zeigen, wie man mit Witz und Charme das Publikum bannt.
nb

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