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Berlin: Isolde Ohlbaum im Café der autorenbuchhandlung

Von Ali bis Zappa lautet der Titel einer Ausstellung mit Werken der Fotografin Isolde Ohlbaum, die gestern Abend im Literaturcafé der Berliner autorenbuchhandlung eröffnet wurde. Das gleichnamige Buch ist im Heidelberger Verlag Das Wunderhorn erschienen. Verleger Manfred Metzner konnte seine Freude nicht verbergen: Sichtlich stolz verkündete er den zahlreichen Gästen erst einmal, dass seine Heimatstadt Heidelberg soeben von der UNESCO als erste deutsche Stadt als „City of Literature“ [mehr…] ausgezeichnet wurde.

Isolde Ohlbaums Bildband sei etwas ganz Besonderes, so Metzner. Denn erstmals veröffentliche die Künstlerin frühe Fotografien, die sie ab Mitte der 1970er Jahre in München, aber auch in anderen Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt und Wien gemacht hat. Die Idee dazu sei bei einer langen Wanderung der Künstlerin zusammen mit Metzner und den Transit Verlegern Gudrun Fröba und Rainer Nitsche entstanden.

Isolde Ohlbaum, die in München aufgewachsen ist, an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie studierte und vor allem durch ihre Aufnahmen von Schriftstellern bekannt wurde, zeigt in dem neuen Bidlband Fotografien von Persönlichkeiten, die meist inmitten oder gerade am Anfang ihrer Karriere standen, darunter Hanna Schygulla, R.W. Fassbinder, Meret Oppenheim, Klaus Kinski, Elias Canetti und Max Frisch.

Bevor der Schauspieler Wanja Mues Italo Calvinos Erzählung Abenteuer eines Fotografen las, empfahl Laudator Peter von Becker den Bildband. Die Lektüre sei ein großes Vergnügen sagte er. „Von Ali bis Zappa ist nicht nur eine Pflichtlektüre, sondern auch eine Kürlektüre.“

ml

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