
(c) Stadt Buxtehude
Am 5. März zeichnete die Stiftung Lesen die Stadt Buxtehude mit dem Titel „Vorlesehauptstadt 2013“ aus. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde die Plakette in der Stadtbibliothek von Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Lesen an Bürgermeister Jürgen Badur im Beisein Kay Stelters, Leiters Kultur- und Politikveranstaltungen DIE ZEIT, überreicht.
Buxtehude zeichnet sich durch 734 registrierte Vorleser aus. Am 10. bundesweiten Vorlesetag sei fast die ganze Stadt auf den Beinen gewesen. In der Jurybegründung hieß es: „Gemessen an der Einwohnerzahl von Buxtehude ist diese wunderschöne Stadt mit ihren insgesamt 734 registrierten Vorlesern direkt auf Platz eins des Siegertreppchens geklettert. Schon beim Auswerten der angemeldeten Vorleseaktionen hatte die Jury das Gefühl, dass sich quasi ganz Buxtehude am Bundesweiten Vorlesetag auf die Beine gemacht hat, um an den unterschiedlichsten Orten in der Stadt vorzulesen.“ Darum gäbe es die Auszeichnung nicht nur für die Initiative der Stadtverwaltung, sondern für das ganze ehrenamtliche Engagement der Stadt.
Mit dem Buxtehuder Bulle, der bereits 1971 von dem Buxtehuder Buchhändler Winfried Ziemann initiert wurde, wird deutsche Jugendliteratur ausgezeichnet. Damit hat Lesen und Leseförderung in Buxtehude eine lange Tradition. Der Jugendliteraturpreis animiert Jugendliche zum aktiven Lesen. Auch in den Kindergärten wird aktiv Leseförderung mit regelmäßigem Vorlesen betrieben.