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Barbara Klemm: Fotografien 1968 – 2013

Barbara Klemm

Der Veranstaltungsort für die gestrige Präsentation des neuen Foto-Bandes Barbara Klemm. Fotografien 1968 – 2013, soeben erschienen im Schweizer Nimbus Verlag, Wädenswil am Zürichsee, war ein Ausweichquartier. Allerdings ein nobles: Statt in die leider nicht fertig gewordenen Räume des Fotografie Forums Frankfurt (FFF) in der Braubachstraße hatten Forum und Verlag in die Historische Villa Metzler eingeladen.

Es war rappelvoll – viele Frankfurter waren gekommen, um „ihre“ Barbara Klemm zu sehen. Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des FFF, begrüßte die Gäste und hatte ein besonderes Bild dabei: Barbara Klemm fotografierte anlässlich der Gründung des FFF 1984.

„Barbara Klemm ist ein Engel für uns“, würdigte Lunsford das Engagement der bekannten Fotografin, die dem FFF-Beirat angehört.

Dann kam Verlagsleiter Bernhard Echte zu Wort. Er erzählte den märchenhaften Beginn der Zusammenarbeit mit der Fotografin. Vor fünf Jahren, der Nimbus Verlag war erstmals auf der Frankfurter Buchmesse, hinterließ Barbara Klemm ihre Visitenkarte am Stand. Inzwischen sind vier Bücher mit Fotografien der seit 1959 in Frankfurt lebenden Klemm bei Nimbus erschienen.
Am 17. November wird eine Ausstellung zum nun vorliegenden Band im Martin-Gropius-Bau in Berlin eröffnet, die Fotografien sind bis zum 9. März 2014 zu sehen.

Echte erzählte, dass seine Eltern F.A.Z.-Leser waren. Als Junge betrachtete er besonders die Tiefdruckbeilage der Samstagsausgabe. „Wenn Personen wichtig waren, wurde ein großes schwarz-weißes Porträtfoto gedruckt“, erinnerte sich der Verleger. Viele dieser Porträts waren von Barbara Klemm.
Klemms Fotografien sind beeindruckend. Auf ihren Reisen musste sie oft bürokratische Hindernisse überwinden, brauchte viel Mut und viel Geduld, um genau das richtige Bild zu bekommen. „Barbara Klemm hat ein unglaubliches Themenspektrum“, würdigte Echte.

Das vorliegende Buch enthält 250 Abbildungen. „Es ist unmöglich, alles unter einen Hut zu bekommen“, bemerkte der Verleger. 14 Tage habe man gemeinsam an der Auswahl gearbeitet.

„Das war eine wunderbare Zusammenarbeit“, sagte Barbara Klemm. Sie bedankte sich auch bei den Autoren Hans-Michael Koetzle und Durs Grünbein, die Texte zum Buch beisteuerten.

Die Gäste der Buchpräsentation konnten anschließend eine Vorzugsausgabe, die Barbara Klemm gerne signierte, erwerben.

JF

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