
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Wer zum Abend kommt“: Zum Tode der Lyrikerin Elisabeth Borchers.
„Kandidaten bewispern“: Die Spekulationen um den nächsten Literaturnobelpreisträger treiben „wie zuletzt üblich vor allem US-amerikanische Blüten“. An der Spitze der Wettlisten steht aber „wie schon 2012 der Japaner Haruki Murakami.
„Moderboden und Asphaltdschungel“: „Mit Mário de Andrades Roman Macunaíma begann Brasiliens literarische Moderne“.
Mário de Andrade, Macunaíma (Suhrkamp)
„Das Leben ist eine Kugel“: Bei diesem „zutiefst unterhaltsamen Roman“ lässt „nichts (…) auf ein Debüt schließen“ – denn „einen solchen Sog hinein in eine Geschichte erlebt man nicht alle Tage“.
Monika Zeiner, Die Ordung der Sterne über Como (Blumenbar)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Der alte Herr konnte sich kaum trennen“: Alexis Mustons Zeichnung von Georg Büchner galt seit vielen Jahren als verschollen – jetzt ist sie wieder aufgetaucht.
„Von heute an“: Die FAZ druckt an dieser Stelle ab heute Marcel Reich-Ranickis Lieblingslyriker und deren schönste Gedichte.
„Beste Lage, schlechte Aussicht“: Louis Begley fasst in „schlichte, genaue Prosa, manchmal ein bisschen unaufwendige Prosa“ das „Panorama der amerikanischen Oberschicht“. „Nicht von der Sprache lebt dieses Buch, sonder von der hohen sozialen Intelligenz.“
Louis Begley, Erinnerungen an eine Ehe (Suhrkamp)
„Shine und Zeit“: Dietmar Dath über Stephen Kings Fortsetzung von „The Shining“, von der jetzt das englische Original erscheint. „Dies ist ein sehr gutes Buch.“, findet nicht nur Dath: Auch Margaret Atwood hat das Buch besprochen (New York Times Book Review) und sich davor verneigt. King untersucht nicht nur, wie Horror geht („das kann er weiß Gott noch“), er „gebraucht alle Mittel, mit denen Kunst heute von dieser Furcht, dieser Angst reden kann“, die sich seit 1977 zur „Urszene der Gesellschaft“ gewandelt hat.
Stephen King, Doctor Sleep (Scribner Books)
Hörbücher
„Was uns die Elster lehrt“: Anke Engelke liest Bambi, und hat als Sprecherin „ganze Arbeit geleistet“ – „nicht nur für Kinder geeignet“.
Felix Salten, Bambi. Eine Lebensgeschichte im Walde (Roof Music)
„In den Laubengängen des intimeren Gehirns“: Wilhelm Buschs Julchen – „niemand könnte diesen spitzzüngigen Spötter und gnadenlosen Verräter deutschen Spießertums besser zu Gehör bringen als die unvergleichliche Modulationskünstlerin Katharina Thalbach.“
Wilhelm Busch, Julchen – Die Welt ist recht pläsierlich (Audiobuch Verlag)
„Armut ist das Schlimmste“: Günter Eichs Hörspiel-Produktion ist „auch nach einem halben Jahrhundert“ immer noch „gut zu hören“.
Theodor Fontane, Unterm Birnbaum (Hörverlag)
Die Welt
„Tischgespräch“: David Sedaris ist auf Deutschlandtour, und spricht beim Milchkaffee über „die Rhetorik des Scheiterns“ und seinen Vater.
„Großer Abend, kleines Gras“: Zum Tod der Dichterin und Lektorin Elisabeth Borchers, die die „große Zeit der Suhrkampkultur“ mitprägte.
„Der Dinosaurier hält duch“: In London hat William Boyd seinen neuen James Bond-Roman Solo vorgestellt, einen „meisterhaften Agententhriller“ befreit von „Leinwandklischees“ und „ohne filmischen Overkill“.
William Boyd, Solo (Berlin)
Süddeutsche Zeitung
„Späte Jahre, waches Ich“: Imre Kertész macht seine Tagebücher 2001 bis 2009 zur Bühne: „Wer in das Kertész-Geflecht eintreten will, der greife zu dieser großen Doppelgängergeschichte“.
Imre Kertész, Letzte Einkehr. Tagebücher 2001-2009 (Rowohlt)
„Moderne Cäsaren“: Gian Enrico Rusconi über Cavour und Bismarck.
Gian Enrico Rusconi, Cavour und Bismarck. Zwei Staatsmänner im Spannungsfeld von Liberalismus und Cäsarismus (Oldenbourg Verlag)






