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Im Netz erfolgreich mit exklusiven Inhalten – durch Digitalisierung

Der San Francisco Chronicle stellt nach nur vier Monaten sein Onlinebezahl-Modell wieder ein. Für den E-Publishing-Experten Daniel Höpfner ist „das ein weiteres Paradebeispiel für den aktuellen Existenzkampf in der Zeitungsbranche. PayWalls und ähnliche Bezahlmodelle sind dabei zurzeit weltweit das Mittel der Wahl, um wegbrechenden Verkaufs- und Werbeeinnahmen auf Grund von sinkenden Auflagenzahlen entgegenzuwirken. “

Seine Meinung: „Medien müssen in Zukunft noch stärker auf exklusive Inhalte setzen. In Zeiten von Einheitsmeldungen, die von allen möglichen Redaktionen aus Zeit- sowie Personalnot einfach übernommen werden, gilt es, die Leser mit einzigartigen Inhalten zu gewinnen. Die Bild-Zeitung hat dies bereits erkannt und stellt mit ihrem Bundesliga-Informationsangebot ein gutes Beispiel dafür dar. Fazit: Wer Mehrwert bietet, kann den auch zu Geld machen.“ Höpfner kennt sich aus: Mit seinem Unternehmen Pressmatrix hat er bereits für zahlreiche Medien die Digitalisierung von Inhalten vorangetrieben.

Seine Firma http://(www.pressmatrix.de,PressMatrix) ist ein technischer Dienstleister, der es Verlagen und Unternehmen ermöglicht, Zeitschriften und Zeitungen als Applikation auf Tablets und mobilen Endgeräten anzubieten. Das Unternehmen hat eine einfache und automatisierte Lösung entwickelt, um Printpublikationen auf mobilen Geräten mit den Betriebssystemen iOS und Android zur Verfügung zu stellen. PressMatrix setzt dabei auf einen hybriden Technologieansatz, der sich einerseits am gewohnten Leseerlebnis von gedruckten Magazinen orientiert und andererseits die vielfältigen Möglichkeiten des mobilen Mediums für sich nutzt. PressMatrix (derzeit 35 Mitarbeiter) wurde 2011 von Daniel Höpfner, Jens Gützkow und Christian Marsch gegründet.

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