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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – die Fortsetzung des Bachmann-Wettbewerbs und die Preisträgerin Katja Petrowskaja

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Frankfurter Rundschau

Katja Petrowskaja gewinnt zum zweiten Mal den Bachmann-Preis. Sie habe lesend und „ungeschützt ihr Herz“ gezeigt, so eine Jurorin. ORF und das Land Kärnten haben sich geeinigt: Den Preis wird es auch weiterhin geben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Selbstlehrling und die Liebe der Jungfrau“: Zentrum Paul Klee Bern: Paul Klee, Hatje Cantz, eine Biografie, die den Meister entsakralisiert.

„Während sich die Katastrophe zusammenbraut, ist Ungarn mit Nichtigkeiten beschäftigt“: Miklós Bánffy: Verschwundene Schätze, Zsolnay

„Kalkriese und die Varusschlacht“: Achim Rost u.a. Kalkriese 6, Phillipp von Zabern

„Gerettet!“: Es seien schon viele absurde Texte vorgelesen worden in Klagenfurt, aber „der absurdeste stammt in diesem Jahr zweifellos vom ORF-Generaldirektor“, in dem er die Fortführung des Bachmann-Wettebbwerbes ankündigte. Die Jury sei den Texten gerecht geworden.

Süddeutsche Zeitung

„Und es hat plopp gemacht“: Katja Petrowskaja habe sich in Klagenfurt leichtfüßig gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt Hier ein kurzes Porträt.

„Das Nächstmögliche“: Steven Johnsons Wo gute Ideen herkommen (Scoventa Verlag) ist kein platter Business-Ratgeber.

„Die Gnaden der Insolvenz“: Die SZ fasst noch einmal die Ereignisse der Suhrkamp-Affäre zusammen und findet, Suhrkamp habe der reichen Krisengschichte eine weitere Paradoxie hinzugefügt, indem der Verlag die Berufung gegen das Urteil vom März zurückgenommen hat. Demnach seien die Gewinne an Barlach auszuschütten. Damit wird anerkannt, dass die Gewinne ausgeschüttet werden müssten. Suhrkamp ist damit überschuldet, weil ja auch noch die Familienstiftung Forderungen offen hat, und bleibt damit unter dem Schutzschirm. Suhrkamp behält damit das Heft des Handels weiter in der Hand. Barlach könne aber durch den Insolvenzplan auch nicht so einfach „enteignet“ werden.

Neue Taschenbücher:

■ „WallisWundertüte“: Juliet Nicolson: Als Mrs. Simpson den König stahl, Insel
■ „Planetarischer Zivilisationsprozess“: Sebastian Conrad, Globalgeschichte, Beck’sche Reihe
■ „Unter dem Pflaster liegt der Gestrandete – Bernd CaillousGutgeschriebene Verluste, Suhrkamp TB
■ „Unheimliche Lakonie“: Hartmut Lange, Im Museum, Diogenes
■ „Rassismus, Folter und Tod“: Joe R. Lansdale, Gluthitze, Suhrkamp TB
■ „Die zeitlose Dramatik der Liebe“: Vita Sackville-West, Eine Frau von vierzig Jahren, dtv

Die Welt

„Im großen Herz ist für Kitsch kein Platz“: Literarisch überzeugte in Klagenfurt eine Geschichte, die von der Ermordung der Juden in Kiew erzählt.

„Die deutsche Sprache war eine Befreiung“: Interview mit Bachmann-Preisträgerin Katja Petrowskaja.

„Eifelturm und Kugelschreiber“: Was gehört in einen europäischen Kulturkanon? Terézia Mora kommentiert das Ergebnis einer Umfrage des Goethe-Institutes.

Der Spiegel

„Sei glücklich!“: Ulrich Gutmairs Die ersten Tage von Berlin berichtet über die Kulturrevolution in Berlin nach dem Mauerfall und erzählt von Technoclubs und Untergrund-Galerien, von Hausbesetzungen und von Drogennächten und wie aus dem Provinzkaff eine Weltstadt wurde (Tropen.

„Mit Dante ins Inferno“: Christian Haller, Der seltsame Fremde, Luchterhand.

Ein entdeckter Feldpostbrief von Joseph Beuys von 1944 wirft ein neues Licht auf den Absturz, der zum Mythos der Nachkriegsmoderne wurde.

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