Reinhard Kaiser-Mühlecker erhält den Kunstpreis Literatur 2013 der Akademie der Künste Berlin. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für Literatur wird auf einer Preisverleihung am 18. März im Akademie-Gebäude am Pariser Platz durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und den Präsidenten der Akademie der Künste Klaus Staeck übergeben.
Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. Als Literat war er 2007 Stipendiat des Herrenhauses Edenkoben. 2008 debütierte er mit dem Roman Der lange Gang über die Stationen, für den ihm u. a. der Jürgen- Ponto-Literaturpreis und das Hermann-Lenz-Stipendium verliehen wurden. 2009 folgte der Roman Magdalenaberg, 2011 der Roman Wiedersehen in Fiumicino und 2012 Roter Flieder, alle erschienen im Hoffmann und Campe Verlag.
Seit 1971 vergibt die Akademie der Künste im Auftrag des Landes in einer ihrer sechs Sektionen (Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Film- und Medienkunst, darstellende Kunst sowie Literatur) jeweils alternierend den Großen Kunstpreis und in allen sechs Sparten Kunstpreise. Den Kunstpreis in der Sparte Literatur erhielten in der Vergangenheit u.a. Alexander Kluge, Christoph Ransmayr und Durs Grünbein. Zuletzt ging der Preis an Monika Rinck.







