
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Die große Ansteckung“: Drei Comics „beschäftigen sich mit dem totalitären Erbe des 20. Jahrhunderts in China, Spanien und Russland“ – gemeint sind die Alben Ein Leben in China (Edition Moderne), Die Kunst zu fliegen (Avant) und Berichte aus Russland (Reprodukt).
„Kettenraucher der Worte“: Vorgestellt wird „Klabunds Literaturgeschichte in einer Stunde“ (Elfenbein).
„Die verfolgte und vertriebene Moderne“: Vladimir Jabotinskis Roman Die Fünf (Die Andere Bibliothek) ist „schon wieder ein gehobener Schatz der russischen Literatur“.
„Gans schön unverschämt“: gemeint sind die lustigen Taschenbücher aus dem Egmont Ehapa Verlag und Gustav Gans, einen der Protagonisten der Reihe – der wird 65; der aktuelle Band heißt Gans im Glück.
Und Jussi Adler-Olsen gesteht im Interview: „Ja, ich bin faul“.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Heute KINDER- UND JUGENDBÜCHER:
„Dschingis Khan hatte natürlich gut spötteln“: Das Kinderbuch Kaisern und Barbaren „erzählt die Geschichte der großen Mauer Chinas vom heterogenen Grenzwall zum Touristenmagnet“ (Drachenhaus).
„Säen, warten, ernten“: gemeint ist Kennst du die Brüder Grimm? (Bertuch Verlag, Weimar).
„Und jetzt auf den Mond“: Roland Jungbluths Remember ist eine „Schnitzeljagd für Gymnasiasten“ (Arena).
Unter NEUE SACHBÜCHER:
In Gezielte Tötung beschreibt Armin Krishnan „den Drohneneinsatz als nicht legitimierten Krieg ohne Fronten“ (Matthes & Seitz).
In LITERATUR:
„Im weißen Anzug gegen den Rest der Welt“: Tom Wolfes Back to Blood „ist keine stilistische oder inhaltliche Herausforderung, aber eine perfekt unterhaltende Lektüre und ein rundum entspannter Roman“ (Blessing).
„Bis an den Rand des physischen und psychischen Zerbrechens“: „Der britische Krimi-Routinier David Hewson beschert Kommissarin Sarah Lund einen üppigen Romanauftritt“ (gemeint ist Das Verbrechen. Kommissarin Lunds 1. Fall (Zsolnay).
Die Welt
Kurz gemeldet: Christine Nöstlinger findet Vorwurf gegen „Kumi-Ori“ absurd – ein Germanist wirft ihrem Buch Wir pfeifen auf den Gurkenkönig Antisemitismus vor. „Absurd“, sagt die Autorin.
Die Bücher der Beilage hatten wir bereits gemeldet [mehr…].
Süddeutsche Zeitung
„Die Waffe eines friedliebenden Menschen“: Dirk Kurbjuweits Angst „stellt die Frage nach der Selbstjustiz – und verfängt sich in einem literarischen Dilemma“ (Rowohlt).
„Das Mädchen mit dem Akkordeon“: Esther Bajarano „überlebte als Mitglied des Frauenorchesters von Auschwitz. In Italien erscheinen jetzt ihre Erinnerungen La ragazza con la fisarmonica (Edizioni seb 27).
Kurz: Nochmal „Das Ende der Männer“ (Berlin Verlag) und
Der Literaturpreis der Konrad Adenauer Stiftung geht an Martin Mosebach.