„Wir müssen die Liebe zum Buch pflegen, aber gleichzeitig alle elektronischen Verbreitungswege nutzen.“ Diese Überzeugung vertrat der badische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, der gleichzeitig evangelischer Medienbischof und Vorsitzender im Verwaltungsrat des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik (GEP) ist, bei seinem ersten Besuch der Frankfurter Buchmesse. Auf Einladung des Evangelischen Medienverbandes in Deutschland (EMVD) hat er den Verlagen einen Besuch abgestattet.
So war er zu Gast beim Carl Hanser Verlag, der Zeit, wo er mit Giovanni di Lorenzo ins Gespräch kam, bei Random House mit dem Gütersloher Verlagshaus, Gerth Medien und adeo, beim Verlag Herder mit dem Verlag Kreuz, bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG), dem Katholischen Medienverband (KM), der Stiftung Christlicher Medien (SCM), der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger (veb) und nicht zuletzt beim EMVD und bei der edition chrismon, der GEP-Tochter Hansisches Druck- und Verlagshaus.
Der Direktor des GEP, Jörg Bollmann, sagte: „Es hat immer eine Addition von Mediengattungen gegeben.“ Bisher sei bei allen technischen Umbrüchen kein bestehendes Medium vernichtet worden. Bischof Fischer sprach sich für eine engere Kooperation der evangelischen Verlage aus. Dafür sehe er eine zentrale Rolle beim GEP. Derzeit sind rund 45 landeskirchlich und privat getragene Verlage im Evangelischen Medienverband in Deutschland (EMVD) zusammengeschlossen.