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Stiftung Lesen empfiehlt 14 realistische Romane für 14-Jährige

Ausgrenzung, Einsamkeit, zerrüttete Familien, überforderte Eltern und Gewalt – auf den ersten Blick könnte man meinen, dass in den aktuellen Jugendromanen alles Leid der Welt gebündelt wird. Die Stiftung Lesen hat 14 Romane zusammengestellt, die nicht gleichgültig lassen und die sie für Leser ab 13-14 Jahren nicht.

„Die 14 Jugendromane behandeln ernste Themen und fungieren als eine Art Katalysator, um sich Ängsten zu stellen oder gefürchtete Szenarien gefahrlos durchspielen zu können – auch wenn die Realität für die meisten jungen Menschen hierzulande nicht so bedrohlich aussieht“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Geschichten, in deren Mittelpunkt jugendliche Helden, ihr Alltag, ihre Sorgen und Wünsche stehen, werden bei aller Ernsthaftigkeit mit viel Witz, Originalität und Spannung erzählt. Eine lohnende Lektüre sind sie nicht nur für jugendliche Leser – auch Erwachsene erhalten beim Lesen die Gelegenheit, die Alltagswelt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben.

Das sind die Titel:

Kate de Goldi, Abends um 10, Carlsen

Clay Carmichael: Zoë, Hanser

Edward van de Vendel: Der Glücksfinder, Carlsen

Robin Brande: Fat Cat, dtv

Marie-Florence Ehret: Tochter der Krokodile, Fischer Schatzinsel

Ruta Sepetys: Und in mir der unbesiegbare Sommer, Carlsen

Adriana Trigiani: Violas bewegtes Leben, Hanser

Els Beerten: Als gäbe es einen Himmel, Fischer Jugendbuch

Günter Ohnemus: Siebzehn Tage im August, Fischer Schatzinsel

Alan Gratz: Eine Lüge ist nicht genug, Boje

Malorie Blackman: Boys don’t cry, Boje

Katarina von Bredow: Er ist der Freund meiner Freundin, Beltz & Gelberg

Phil Earle: Billy sein, Carlsen

Laurie Halse Anderson: Wintermädchen, Ravensburger

Eine gestaltete Liste (zum Beispiel zum Auslegen) mit den Jugendbuchempfehlungen „Einfach geht anders! Realistische Romane für junge Leser“ finden Sie unter http://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/85 zum Download.

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