Die Bewerbungsfrist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 ist abgelaufen. 147 Verlage haben insgesamt 460 Titel eingereicht, die bis zur Leipziger Buchmesse 2012 erscheinen werden. Nominiert werden bis Mitte Februar jeweils fünf Bücher in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.
Viel zu tun also für die Jury, deren Vorsitz Verena Auffermann übernommen hat; sie arbeitet zusammen mit Johanna Adorján (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Martin Ebel (Tages-Anzeiger, Zürich), Eberhard Falcke (freier Literaturkritiker), Ingeborg Harms(freie Literaturkritikerin) und Adam Soboczynski (DIE ZEIT).
Der Preis der Leipziger Buchmesse wird 2012 zum achten Mal verliehen. Die Auszeichnung ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Dotiert ist er mit insgesamt 45.000 Euro. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Wochenzeitschrift DIE ZEIT, das buchjournal sowie Sony.
Die Preisträger des Jahres 2011 waren Barbara Conrad in der Kategorie Übersetzung mit Lew Tolstoi, „Krieg und Frieden“, Henning Ritter mit „Notizhefte“ in der Kategorie Sachbuch/Essayistik und Clemens J. Setz in der Kategorie Belletristik mit „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“.