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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – FJR wird 80 und die „romantischen Jahre“ kommen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Weise am Weisen ist die Haltung“: Heute wird Fritz J. Raddatz achtzig Jahre alt, Arno Widmann ist das eine Spalte wert. Das wars. (Anm. d. Red.: Gestern in dem gerade nachgereichten Band mit Fotos zur Raddatz-Biographie (bei Rowohlt) geblättert. Eine schöne Zeitreise, auch wenn es (überraschend?) wenig Fotos sind….

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch hier ein kurzer, aber glänzender Glückwunsch an Fritz J. Raddatz vom Meister himself: MRR schreibt („ich meine das ernst“): „Der bessere von uns beiden war immer der andere.“

Heute wieder „Kinder-und Jugendbücher“:

„Vom Suchen und Finden guter Freunde“: In Kitty Crowthers „schönen Kinderbuch Der Besuch vom kleinen Tod (Carlsen) findet der Tod trotzdem einen Weg, seinen Klienten zu zeigen, was für ein netter Kerl er ist“.

Kurz:

Ideal für Schulanfänger: Antje Damm Regenwurmtage (Moritz) über das, was „wirklich zählt in den ersten Schultagen“

Gerdur Kristny Die letzte Nach des Jahres (Bloomsbury Kinderbuch), ein doppelbödiger Schauerroman aus Island, „der Insel der kraftstrotzenden Wiedergänger“.

Unter NEUE SACHBÜCHER wird vorgestellt:

Richard Münch Akademischer Kapitalismus Über die politische Ökonomie der Hochschulreform (Suhrkamp).

In der Beilage

„Die romantischen Jahre“: Ein Vorabdruck aus dem gleichnamigen Roman von Paul Ingendaay, der in Kürze bei Piper erscheint.

„Härchen in der Nase, Gartenzwerge im Sinn“: Gemeint ist der Band Die Tagebücher in Bildern von Fritz J. Raddatz, der oben schon erwähnt wurde. Volker Weidermann ist beeindruckt: „Dieser Mann weiß sein Leben zu nutzen“ (Rowohlt).

„Im Bannkreis des Totalitarismus“: Jochen Schimmang entwirft in Neue Mitte „ein düsteres Zerrbild deutscher Geschichte in der Zukunft“ (Naulilus).

„Wallfahrerflucht ins Fegefeuer“: Gemeint ist Thomas Glavinics Unterwegs im Namen des Herrn (Hanser), „mehr Hummeldumm als Faust“.

„Wo ist der Mantel von Marcel Proust?“: Lorenza Foschini erzählt „lebendig und fesselnd“ die Suche nach Prousts Nachlass, „in Wahrheit ein kleiner Roman“ (Nagel & Kimche).

„Können Sie schießen?“ wird Ferdinand von Schirach gefragt – Ablass ist sein erster Roman Der Fall Collini, der heute bei Piper erscheint.

Die Welt

„Unser Mann im All“ wird schon auf der Titelseite gefeiert – seit 8.9.1961 gibt es Perry Rhodan.

Im Feuilleton ein „Tischgespräch“ mit Mark Jacobson.

Die Bücher in der Beilage hatten wir schon gemeldet [mehr…]

Süddeutsche Zeitung

„Hauptsache, die ganze Zeitung brennt“: Auch Willi Winkler mit einem traurig-schönen Beitrag zum 80. Geburstag von FJR. Er zeichnet großartig nach, woran FJR zeitlebens gelitten hat.

„Ein Lachen am Meer“: Erinnert wird anlässlich seines 100. Geburtstages an den Dichter Ernst Meister (Gedichte bei Suhrkamp, eine fünfbändige Werkausgabe bei Wallstein).

„Wenn Schnee fällt in Jericho“: Über Jan Brandts „wagemutigen Debütroman“ Gegen die Welt (DuMont).

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