
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Der Neid der Ahnherrenrasse“: Götz Aly Warum die Deutschen? Warum die Jugend? Gleichheit, Neid und Rassenhaß 1800-1933 (S. Fischer).
„Quatsch machen mit Wagner und Merkel“: Wolfgang Herles Die Dirigentin (S. Fischer): „Herles benutzt seinen Dirigentenstab immer nur als Zuchtrute“, meint Martin Halter.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Eine „würdige Biographie“ mit einem schönen Titel: Michaela Karl porträtiert Dorothy Parker: Noch ein Martini, und ich lieg unterm Gastgeber (Residenz).
Annotationen
Stephan Schleim Die Neurogesellschaft (Heise) und Antonio Cassase Five Masters of International Law (Hart Publishing).
Die Welt
„Alle lieben Charlotte. Wir auch!“ – titelt heute die Welt auf Seite 1 (Fettung im Original). Dem Spiegel sagte sie ja am letzten Wochenende, daß sie Zeitungen aus dem Hause Springer für was Böses hält. Elmar Krekeler hat sich nicht schrecken lassen und Schoßgebete (Piper) gelesen: Und kommt zu dem Urteil: „Keine Sexfibel, kein Eheratgeber und auch kein Kochbuch für Biowirsing: Charlotte Roche erkundet in ‚Schoßgebete‘ den Glutkern der Verzweiflung – und schafft Literatur.“
Im Wirtschaftsteil: „Das Buch stirbt auf Raten“ – neue Lesegeräte verschaffen E-Books den Durchbruch in den USA.
Süddeutsche Zeitung
Götz Aly mit Warum die Deutschen? Warum die Jugend? Gleichheit, Neid und Rassenhaß 1800-1933 (S. Fischer) auch hier als Feuilletonaufmacher.
Thomas Steinfeld meint, Nicholson Bakers Neuer Roman House of the Holes tanze auf dem schmalen Grat zwischen Kunst und Pornographie (Simon and Schuster). Ob und wie der Titel des Romans mit einem der berühmtesten Plattentitel von Led Zeppelin spielt, müssen wir selbst herauskriegen.
„Eine so kluge wie anregende Studie“: Robert Hugo Ziegler Buchstabe und Geist. Pascal und die Grenzen der Philosophie (V&R unipress).
Tina Rausch hatte ein blind date mit John von Düffel.
Joseph Hanimann über Felix Hartlaubs Kriegsaufzeichnungen aus Paris (Suhrkamp), und annotiert wird Manfred Hummel Wege zum Märchenkönig (Verlag Berg&Tal).