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Lesetipp: Janosch im Interview

Der NDR hat gestern eines der wenigen Interviews ausgestrahlt, das mit Janosch geführt wurde. Darin gibt er sich gewohnt knurrig. Und der Seitenhieb gegen die „bösen“ Verlage fehlte auch nicht.

Sie haben auch Bibelzeichnungen gefertigt. Was bedeutet Religion für Sie?
Janosch: Oh, das beschäftigt mich sehr. Ich hab die ganzen Sprüche aus der Bibel rausgeschrieben und verfälscht, bisher hat es noch keiner bemerkt. Ich hab sie ins Gegenteil umgedreht um zu sehen, wie viel die Leute über die Bibel wissen.

Was machen Sie jetzt?
Janosch: Porno – Religionsporno.
(Er fragt den Pressesprecher: „Sie haben die Papstporno-Bilder nun ja gar nicht ausgestellt.“ Der Pressesprecher antwortet: „Hier ist ja die Kinderausstellung, deshalb zeigen wir die nur, wenn Erwachsene hier sind bei Führungen.“ Janosch kontert: „Nun ja, die Päpste interessieren sich auch für Kinder, wie man heute weiß …“)

Wie erhalten Sie sich ihre Kreativität? Sie haben ja so viele Bücher geschrieben.
Janosch: Also zuerst mit Rum, mit kubanischem Rum. Die ersten vierzig Jahre, aber dann mit Yoga und jetzt überhaupt nicht.

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