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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Herta Müller bereitet sich auf den Nobelpreis vor

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Herta Müller in Siegerpose mit erhobenen Fäusten auf dem Titelblatt, weil sie am Donnerstag den Nobelpreis kriegt: sieht echt zum Brüllen aus. Unter „Panorama“ drei Seiten über sie von Christoph Schröder, die lassen wir uns schon eher gefallen… – Damit hat es sich auch schon mit Büchern.

Allerdings gibt es ne fette Literaturbeilage, in der u.a. besprochen werden:

Jürgen Becker Im Radio das Meer (Suhrkamp)
Gudrun Ensslin, Bernward Vesper Notstandsgesetze von Deiner Hand (Suhrkamp)
Ulf Erdmann Ziegler Der Gegenspieler der Sonne (Wallstein)
A.L. Kennedy Was wird (Wagenbach)
Thomas von Steinaecker Schutzgebiet (FVA)
Adam Haslett Union Atlantic (Rowohlt)
Dieter Wellershoff Der Himmel ist kein Ort (KiWi)
Hans Fallada In meinem fremden Land (Aufbau)
Mari Strachan Die Welt summt in b-Moll (DuMont)
Zygmunt Baumann Leben als Konsum (Hamburger Edition) und Wir Lebenskünstler (Suhrkamp)
Heinrich August Winkler Geschichte des Westens (C.H. Beck])
Jean-Luc Nancy Wahrheit der Demokratie (Passagen)
Jens Hacke Die Bundesrepublik als Idee (Hamburger Edition)
Klaus Dörre, Stephan Lessenich, Hartmut Rosa Soziologie – Kapitalismus – Kritik (Suhrkamp)
Dieter Richter Der Süden (Wagenbach)
Reinhard Mehring Carl Schmitt (C.H. Beck)
Michael Buddrus Mecklenburg im Zweiten Weltkrieg (Edition Temmen)
Steffen Martus Die Brüder Grimm (Rowohlt)
Volkmar Sigusch Personenlexikon der Sexualforschung (Campus)

Zwei Seiten Annotationen von Kinder- und Jugendbüchern sowie eine Seite mit Empfehlungen der Redaktion. Auf, Sie wissen schon, wohin!

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die FAZ hat noch mehr von Herta Müllers geklebten Collage-Gedichten.

Empfehlungen der Redaktion auf einer Seite: „Ratschläge für unentschlossene Bücherkäufer“. Da ist alles bei, was in den letzten Wochen so durchs Feuilleton geisterte…

Die Welt

„Warum es sich lohnt, in Zeiten der Finanzkrise und Kreditklemme wieder Balzac zu lesen: Wolf Lepenies erinnert uns dran.

Süddeutsche Zeitung

Jörg Magenau rezensiert William Boyds Roman Einfache Gewitter (Berlin): „ein überschaubarer Thriller, durchaus spannend, aber stets von der Gewissheit getragen, dass die Sache gut ausgehen wird“.

Gustav Seibt über Roger de Weck Nach der Krise. Gibt es einen anderen Kapitalismus? (Nagel & Kimche).

Die große SZ-Literaturbeilage zu Weihnachten:

Walt Whitman Grasblätter (Hanser)
Adam Haslett Union Atlantic (Rowohlt)
Reif Larsen Die Karte meiner Träume (S. Fischer)
Thomas Oberender Leben auf Probe (Hanser)
Ulla Hahn Aufbruch (DVA)
Michel Butor Der Zeitplan (Matthes & Seitz)
Edward Bulwer-Lytton Kenelm Chillingly (Achilla)
Reinhard Kaiser-Mühlecker Magdalenaberg (HoCa)
Leonard Cohen Das Lieblingsspiel (Blumenbar)
Ludwig Fels Die parks von Palilula (Jung und Jung)
Georg Brunold Nichts als die Welt (Galiani)
Charles Lewinski Doppelpass (Nagel & Kimche)
Tristan Egolf Kornwolf (Suhrkamp)
Jo Lendle Mein letzter Versuch die Welt zu retten (DVA)

Sachbücher
Steffen Martus Die Brüder Grimm (Rowohlt)
Adolph menzel Briefe (Deutscher Kunstverlag)
Hans Neuenfels Wie viel Musik braucht der Mensch? (Edition Heidenreich)
Stanley Greene Black Passport (Benteli)
Detlef Bluhm Von Autoren, Büchern & Piraten (Artemis & Winkler)
Michael Kimmelman Alles für die Kunst (Berlin)
Peter Sloterdijk Philosophische Temperamente (Diederichs)
Umberto Eco Die unendliche Liebe (Hanser)
Christian Kalkert MBA und die Macht der Change (Wiley-VCH)
Daniel H. Pink Die Abenteuer von Johnny Bunko (Eichborn)
Jürgen Bevers Der Mann hinter Adenauer (Links)
Erik Lommatzsch Hans Globke (Campus)
Erika Schwarz Juden im Zeugenstand (Hentrich & Hentrich)
Jehan Sadat Meine Hoffnung auf Frieden (HoCa)

Hörbücher
Malediva Lebkuchen (Roof music)
Liquid Penguin Ensemble Bout du monde (SR2 Edition)

Reisebuch
Oliver Le Carrer Die Vermessung der Ozeane (Delius Klasing)
Rainer Groothuis Wo das Land zu Ende ist (Edel)
Roger Willemsen Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow (mare)

Neue Zürcher Zeitung

„Die Konterrevolution des Hungers“: Eileen Changs Roman Das Reispflanzerlied (Claassen ) ist ein dissonanter Klassiker der chinesischen Literatur, so Ludger Lütkehaus.

„Songhaft virtuos“ titelt Ilma Rakusa über Werwolf Sutra (Verlag Das Wunderhorn), mit dem sich ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch als Gedichteschreiber erweist.

In J. M. G. Le Clézios Lied vom Hunger geht es nicht um physischen Hunger, sondern um dem Hunger nach eigenem Leben, so Thomas Laux und titelt „Ein unerschrockener Weg“.

Annotiert wird unter der Überschrift:
> „1968 – ganz anders“: Martin Burckhardt, 68. Die Geschichte einer Kulturrevolution, Semele-Verlag
> „Anleitung zum Empfinden“: Ulrich Greiners, Lyrikverführer. Eine Gebrauchsanweisung zum Lesen von Gedichten, Verlag C. H. Beck
> „Großmannssucht und Bescheidenheit“: Marion Gräfin Dönhoff, Preußen. Maß und Maßlosigkeit, Siedler-Verlag

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