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Hessischer Lese-Förder-Preis 2009 ging an 5 Bibliotheken

Eva Kühne-Hörmann

Im Mousonturm in Frankfurt wurde am Nachmittag der seit acht Jahren bestehende Hessische Lese-Förder-Preis verliehen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis ist eine bundesweit einmalige Anerkennung für besonderes Engagement, Kinder und Jugendliche für Bücher zu interessieren.

Die Gewinner des diesjährigen Preises sind die Stadtbücherei Hofheim/Taunus, die Stadtbücherei Nidderau, die Schulbücherei der Holzhausenschule Frankfurt, die Gemeindebücherei Nauheim und die Stadtbücherei Grünberg.

26 ehrenamtliche und hauptamtliche Bibliotheken beteiligten sich mit unterschiedlichen Projekten an der Ausschreibung, 11 von ihnen wurden ausgewählt, neben den mit finanziellen Mitteln ausgezeichneten oben genannten Büchereien erhielten sechs weitere eine Ehrenurkunde.

Werner Söllner, Geschäftsführer des Hessischen Literaturforums im Mousonturm, dankte in seiner Begrüßung für die Unterstützung, die Bibliotheken und Einrichtungen bei der Leseförderung leisten. Seit Beginn des Jahres kümmert sich Björn Jager als Projektleiter um dieses Gebiet.

Kulturdezernent Felix Semmelroth betonte: „Lesen ist die Erfahrung der Welt auf ganz besondere Weise.“ Gleichzeitig wies er auf ein neues Vorhaben im nächsten Jahr hin, das die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Schöffling Verlag und 40 Schulen beginnen wird. Unter dem Titel Eine Stadt liest ein Buch geht es um Kaiserhofstraße 12 von Valentin Senger.

„Leseförderung ist wichtig, die Investitionen dafür in Höhe von insgesamt 80.000 Euro jährlich aus verschiedenen Einrichtungen unterstreichen das“, erläutert Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. „Es kommt darauf an, dass man mit Büchern aufwächst.“

Anschließend übergab die Ministerin gemeinsam mit Werner Söllner die Auszeichnungen.

Schüler aus Bruchköbel rappten zu Goethes Erlkönig – ein interessanter Schlusspunkt der Veranstaltung, die Mädchen und Jungen erhielten für diese moderne Interpretation viel Beifall.

JF

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