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Google bietet Micropayment-System für Zeitungsverlage und will mitverdienen: „‚Offen‘ heißt nicht heißt nicht frei“

Nach Informationen der amerikanischen Journalistenwebsite www.niemanlab.org, arbeitet Google am Ausbau seiner Micropayment-Plattform für Zeitungsverlage, um Inhalte zu verkaufen. Wie es heißt solle es bereits im nächsten Jahr für Google, aber auch für Firmen außerhalb von Google einsetzbar sein.

Spannend ist, dass Google diese Ankündigung offenbar gegenüber der amerikanischen Tageszeitungsvereinigung machte. In den USA wird dies als eine unerwartetes Angebot an die Zeitungsverlage gewertet, mit ihren Inhalten doch noch im Netz Geld zu verdienen.

Das klingt wie das berühmte Rauchen, aber nicht inhalieren: „Google glaubt, dass ein offenes Netz allen Nutzern sowie den Verlagen nutzt, ‚offen‘ muss aber nicht frei heißen. Wir glauben, dass Inhalte im Internet durch unterschiedliche Geschäftsmodelle – einschließlich Verkauf von Inhalten durch Subskription florieren können“, heißt es in dem Papier, das acht Seiten umfasst und heruntergeladen werden kann, siehe Link unten.

Offenbar sollen die Erlöse aus dem Pay-Content-Modell sollen zwischen Google und den Betreibern der Medienseiten nach Vorbild des erfolgreichen Apple App Stores bzw. des iTunes Stores von Apple aufgeteilt werden. Google will dabei 30 Prozent einbehalten. Google weht ab: Das wird nicht die Norm sein wie auf Inhalte zugegriffen wird“, wird ein Sprecher zitiert.

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