
Die Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover präsentierte gestern in der Henry und Emma Budge-Stiftung in Frankfurt am Main das Buch Freiwillige dringend gesucht von Sabine Dinges.
Vier Frankfurter Altenhilfseinrichtungen, darunter die Budge-Stiftung, haben in einer Feldforschung mit der Autorin zusammengearbeitet, koordiniert wurden die Projekte vom Bürgerinstitut.
In seiner Begrüßung unterstrich der Geschäftsführer der Budge-Stiftung, Heinz Rauber, dass es in seinem Haus gelungen ist, bestehende Ängste der Mitarbeiter den Freiwilligen gegenüber und umgekehrt, abzubauen. „Freiwillige sind keine kostenlosen Ersatzkräfte“, stellte er klar und ergänzte: „In unserem Haus ist der ‚Ehrenamtszuschlag’ kein Bestandteil des Pflegesatzes!“
Heinz Jannig, ehemaliger Leiter der Freiwilligen Agentur Bremen und seit 20 Jahren im Ehrenamt, sprach über die Möglichkeiten und Vorteile freiwilliger Tätigkeit. Das vorliegende Buch sei eine Art „Zauberkasten“ beim Aufbau solcher Strukturen.
Autorin Sabine Dinges erläuterte die Unterschiede zwischen ehrenamtlicher und freiwilliger Arbeit und die zahlreichen Möglichkeiten, sich seinen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Vorstellungen entsprechend gerade in der Betreuung der älteren Generation einzubringen, die im Buch vorgestellt werden.
In der anschließenden Diskussion ging es um einzelne Fragen sozialen Engagements.
JF







