
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Von einem Schriftsteller, der die Pflanzen liebte“ – Jutta Stössinger über Rudolf Borchardt in der Toskana.
Annotationen
E. Lockhart 15 Jungs, 4 Frösche und ein Frosch (Carlsen) und Gegenworte (Hefte für den Disput über Wissen)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zwei postum veröffentlichte Texte John Rawls zeigen, „wie ernsthaft und früh sich dieser einflussreiche philosophische Theoretiker des Liberalismus mit dem Eigensinn der Reliogon vertraut mache“, meint Alesandra Kemmerer: A Brief Inquiry intro the Meaning of Sin and Faith (Harvard University Press).
Walter Hinck rezensiert Werner Weber Briefwechsel des Literaturkritikers aus sechs Jahrzehnten (Verlag Neue Zürcher Zeitung).
Annotationen
Edwin Hübner Imagination im virtuellen Raum (Clavis Verlag) und Gisela Dischner Wörterbuch des Müßiggängers (Edition Sitius im Aisthesis Verlag).
Neues zur Biographie Peter Suhrkamp: Josef Kern über die, wie wir nun wissen, vier Ehen des Verlegers. Von 1923-1924 war er nämlich in Darmstadt mit der Sängerin Fanny Cleve verheiratet.
„Vertauschte Hühnereier“: Helme Heines Kinderuchklassiker Mullewapp kommt ins Kino.
Die Welt
Modell Bauhaus sei ein „Höhepunkt des Bauhaus-Jahres“ findet Rainer Haubrich.
Hanne Hiob, vor einem Monat verstorbene Tochter Bertolt Brechts ist im „Familiengrab“ beigesetzt worden.
Der neue Duden ist da: Rund 5000 neue Begriffe sind aufgenommen.
Der KGB führte den Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway unter dem Namen „Argo“, fiel aber in Ungnade, da er auch die Sowjetunion kritisierte. Spies – The Rise and Fall of the KGB in America der Historiker John Earl Haynes und Harvey Klehr (Yale University Press)untersucht die kommunistische Unterwanderung Amerikas ohne „giftgrüne Galle“. Sie hatten Zugang zum Tagebuch eines KGB-Spions und damit ganz neue Quellen.
Süddeutsche Zeitung
Der Katalog zur Ausstellung Modell Bauhaus im Berliner Gropius-Bau ist bei Hatje Cantz erschienen.
Martin Z. Schröder bedauert, dass es selten gute Typographie im Netz gibt. Das müsse, meint er, nicht so bleiben.
Die Tagebücher Sándor Márais aus den Jahren 1943 bis 1945 sind in zwei Bänden bei Piper erschienen: Literat und Europäer.
Hans-Peter Kunisch weiß, dass Hugo Hamilton auch anders kann als in Legenden, seinem neuesten Roman bei Luchterhand. Von dem jedenfalls ist er nicht angetan.
„Eine der wichtigsten Aufgaben in der neuzeitlichen Kultur wird nur sichtbar, wenn sie nicht erfüllt wird: diejenige des Korrektors. Johan Schloemann berichtet von einem Vortrag des Medienhistorikers Anthony Grafton über die Geschichte der Korrektoren. Bei Harvard University Press ist sein neuestes Werk Worlds Made by Words: Scholarship and Community in the Modern West erschienen.