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Personalabbau bei Buch Habel geht nicht so schnell wie von der Geschäftsleitung geplant – Betriebsratswahlen in vier Filialen

Beim Personalabbau bei Buch Habel kommt es zu Verzögerungen, doch das Zittern geht weiter: In vier von 13 Filialen ohne Betriebsrat von Buch Habel sind Betriebsratswahlen geplant, meldet ver.di hessen heute.

Dabei handelt es sich, wie ver.di auf Nachfrage von buchmarkt.de mitteilte, um die Filialen in Darmstadt, Neu-Isenburg, Wiesbaden und Konstanz.

Mitarbeiter, die kandidieren, genießen einen sechsmonatigen Kündigungsschutz, was den Personalabbau verzögern könnte. Für die Mitarbeiter geht das Zittern um den Arbeitsplatz also weiter. Angestellte bei Habel berichten von Spannungen und der täglichen Angst, zum Chef gerufen zu werden.

Otto Jäckel, dem Rechtsanwalt des Gesamtbetriebsrats, wurde zudem schriftlich zugesichert, dass bei Habel keine betriebsbedingen Kündigungen ausgesprochen werden, ehe die Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan beendet sind, heißt es in der Pressemitteilung. Gespräche über Aufhebungsverträge seien damit vorerst gestoppt.

Ohne diese Zusicherung hätte ver.di per einstweiliger Verfügung diese Gespräche zu stoppen versucht, die „offen oder unter der Hand bereits hier und dort liefen“, wird in der Meldung erläutert. Die so gewonnene Zeit solle genutzt werden, um sich auf die bevorstehenden Verhandlungen um die Kündigung von 106 Beschäftigten vorzubereiten. Dabei sollen alle Filialen 17 einbezogen werden: die vier, die bereits einen Betriebsrat haben, die vier, bei denen Wahlen geplant sind und die neun, die (bisher) noch keine derartigen Anstrengungen unternommen haben.

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