
Hier finden Sie die Bücher, die morgen im Literaturteil der ZEIT besprochen werden. So bekommen Sie heute einen Überblick, was der Kunde morgen sucht – oder Sie auf den Büchertisch legen wollen. Und Sie können jetzt noch bestellen.
„Lowboy“ John Wray habe einen großen Roman über New York und eine kranke Seele verfasst, meint Klaus Harpprecht über Retter der Welt bei Rowohlt.
Das Gedicht der Ausgabe kommt von Hans Bender aus Wie es kommen wird, Edition Akzente im Hanser Verlag
„wir raten ab“ titelt Jens Jessen über seine Besprechung zu Simón Bolívar bei Klaus Wagenbach.
Die Empfehlung für den Kriminalroman ist der Dumont-Titel Als ob es kein
Morgen gäbe. Darin singt Rawi Hage das bittere Lied des Bürgerkriegs, so Tobias Gohlis unter der Überschrift „Unter Männern“.
Unter „Die Gewalt der Reformation“ fragt Rudolf Walther nach Calvin. War er „Höllenprediger oder Aufklärer?“ und bespricht Die Tyrannei der Tugend
Calvin und die Reformation in Genf des Schweizer Historikers Volker Reinhardt über den Kirchenorganisator (C. H. Beck).
Ergänzend hat sich Robert Leicht angesehen wie „Der Unnachsichtige im Blick der Forscher“ erscheint und meint, an dem Handbuch Calvin, das Herman J. Selderhuis bei Mohr Siebeck, 2008 heraausgebracht hat, kommt keiner vorbei, der über den Reformer informiert urteilen will.
„Toller Hecht in Krise“: Fast schon ein Filmskript sei die Story über das Glück von Anna Gavalda, so Tanya Lieske über Alles Glück kommt nie, Hanser Verlag
Was tat der „Hauptmann von London“ wirklich? Der Journalist Gerhard Gnauck hat die Rolle Marcel Reich-Ranickis im polnischen Geheimdienst erforscht, berichtet Karl Corino über dessen Buch Wolke und Weide. Marcel Reich-Ranickis polnische Jahre, Klett-Cotta
„Anschwellender Bocksgesang“ titelt Michael Jeismann über Karl Heinz Bohrer und dessen Buch Das Tragische, der meint, die „hedonistisch-optimistische Epoche ist vorüber, nun wird es wieder ernst“; Carl Hanser Verlag.
Und das Literaturmagazin bietet:
Alles über Komponisten/Musiker:
> Matthias Henke: Joseph Haydn, dtv
> Georg Friedrich Händels Lebensbeschreibung, vorgelesen von Bernhard Drobig; 4 CDs, ORF Edition Alte Musik,
> Giuseppe Carpani: Haydn, Residenz Verlag
> Stendhal: Rossini, Athenäum Verlag, antiquarisch um 20,– €
> Walter Dobner: Unser Haydn, Böhlau Verlag
> Katie Hafner: Romanze mit einem Dreibeiner Glenn Goulds obsessive Suche nach dem perfekten Klavier, Schott Verlag
> Nikolaus Harnoncourt: Mozart-Dialoge. Gedanken zur Gegenwart der Musik, Bärenreiter Verlag
> Silke Leopold: Händel, Die Opern, Bärenreiter Verlag
Außerdem kommt zur Sprache:
Hazel Rosenstrauch: Wahlverwandt und ebenbürtig
Caroline und Wilhelm von Humboldt, Eichborn Verlag
Hannah Arendt/Heinrich Blücher: Briefe 1936–1968, Piper Verlag (im Buchhandel vergriffen).
Rotraut Susanne Berner: Einfach alles! Die Welt in Bildern. Die wichtigsten Begriffe auf 150 Bildkarten in 6 Sprachen, Klett Kinderbuch
Philippe Bertrand: Patacloc. Das Geheimnis von Berlin, Verlagshaus Jacoby & Stuart
Louise Fitzhugh: Harriet – Spionage aller Art, S. Fischer Verlag
Kenneth Grahame: Der Wind in den Weiden, Hörbuch (Übersetzer und Sprecher: Harry Rowohlt, Kein & Aber Verlag
Samy Deluxe (mit Götz Bühler): Dis wo ich herkomm. Deutschland deluxe, Rowohlt Taschenbuchverlag
Linda Newbery: Katzenaugen, Deutscher Taschenbuch Verlag
Barbara Schmidt: Kamfu mir helfen?, A. Kunstmann Verlag
H. A. Rey: Zwilling, Stier und Großer Bär, Arche Literaturverlag
T. C. Boyle: Die Frauen, Hanser Verlag
Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Ein Literat auf Reisen, Piper Verlag
Blixa Bargeld: Europa kreuzweise. Eine Litanei, Residenz Verlag
Peter Drehmanns: Immer nur begraben, Luchterhand Verlag
Jakob Arjouni: Der heilige Eddy, Diogenes Verlag
Lukas Hartmann: Bis ans Ende der Meere, Diogenes Verlag
Und einen Essay über Eduard von Keyserling von Adalbert Stifter: Nachsommer