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McKinsey forstet bei Bertelsmann

Der Schritt war absehbar: „Bertelsmann holt McKinsey ins Haus“, titelt Werben & Verkaufen heute morgen. Denn bereits vor Tagen der Gütersloher Konzern keinen Hehl daraus gemacht, in die Minus-Zone gerutscht zu sein [mehr…].

Nun lässt Bertelsmann-CEO Hartmut Ostrowski offenbar den gesamten Konzern durchforsten.
Bertelsmann habet ein umfassendes Kostenprogramm gestartet, das bereits ab Spätsommer umgesetzt werden soll. Es umfasse alle Bereiche des Konzerns, heißt es jetzt.

Hintergrund für die Maßnahme ist das aktuelle Wirtschaftskrise, die den Konzern zu diesem Schritt bewegt. „Es ist das erste Mal, dass Bertelsmann in einer derart umfassenden und tief greifenden Form eine solche Analyse in Angriff nimmt“, erklärt Finanzvorstand Rabe. Neben dem Corporate Center in Gütersloh seien die Stäbe sämtlicher Unternehmensbereiche und diejenigen der größten Bereichs-Untereinheiten sowie Profit-Center betroffen“, heißt es intern. Begleitet wird das Programm von der Unternehmensberatung Mc Kinsey.

Damit drohen dem Medienkonzern personelle Einschnitte. „Kapazitätsanpassungen auszuschließen wäre allerdings unaufrichtig“, erklärt Thomas Rabe. Zu Bertelsmann gehören neben der Verlagsgruppe Random House auch der Fernsehsender RTL, die Dienstleistungssparte Arvato sowie das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr. Bertelsmann hat sich bisher noch nicht geäußert.

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