
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Filet vom Grind“ meint Matias Faldbakken, dessen Kunst in Oslo gezeigt wird und der „mit Unfun seine Skandinavische Misanthropie krönt“ (Blumenbar).
Bettina Hartz bespricht Else Lasker-Schülers Briefe 1937-1940 (Jüdischer Verlag) („der Überlebenskampf des blauen Panthers“), „Schriftsteller aus aller Welt“ (Louis Begley, Richard Ford, Viktor Jerofejew u.v.a.) „gratulieren“ zum Geburtstag der Bundesrepublik. Das war’s heute – beinahe: unter „Kleine Meinungen“ werden noch zwei Sachbücher aus dem Böhlau Verlag empfohlen: Die Wessies und Autobiographische Verarbeitungen gesellschaftlichen Scheiterns. Und Harald Staun stänkert unter „Die lieben Kollegen“ (nachvollziehbar) über amazon, wo eine Zeile aus einem Verriss von Jan Fleischhauers Buch als positve Stimme gewertet wird.
Welt am Sonntag
Eckhard Fuhr sucht „das Land bei den Dichtern“, er beschreibt, was in der neuen Welt Edition der 25 Bücher aus 60 Jahren Bundesrepublik zu finden ist.
„Lügen in den Zeiten des Antisemitismus“: Arne Wilander über die „jämmerliche Schmierentragödie“, die Louis Begley in Der Fall Dreyfus (Suhrkamp) aufführe, es empfehle sich als „Menschheitsdrama zur Kenntnis der Nachgeborenen“.
Ach ja, den Fotowälzer „Sekundenblick“ der Henkel-Nichte Antje Debus gibt es nicht zu kaufen, sie hat ihn jetzt bei einem Fest in München verschenkt – aber WAMS Leser können sich auf einer Doppelseite an den intimen Fotos, die sie von ihren Freunden über Jahre gemacht hat, sattsehen.