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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Friedrich Ani wurde fürs TV verfilmt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Per Petterson bekommt den Nordischen Literaturpreis 2009, wie kurz gemeldet wird. Wenig ausführlicher wird unter „Die Vielfraße und der Pferdeliebhaber“ eine Lanze für den Krimi Eishauch von John Farrow gebrochen (Knaur), das wars.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Bestände der British Library schwinden ( 9000 Bücher werden vermisst – das haben wir vor ein paar Wochen schon in der SZ gelesen [mehr…]), heute läuft im ZDF die erste Kommissar Süden–Verfilmung von Friedrich Ani.

Literatur erst wieder in der Beilage:

„Traue nicht der Heiterkeit, das Wahre ist ernst“: Durs Grünbein schreibt über den „monumentalen Roman“ Der Tod des Vergil von Hermann Broch, der 1945 erschien, „sofort vergessen“, aber ein „heimlicher Schatz“ sei.

Edo Reents schreibt über Rayk Wieland Ich schlage vor, dass wir uns küssen (Kunstmann), ein „verblüffend leichthändiger Roman zum Wendejahr“.

„Aufklärung ist unumgänglich“: Heinrich Detering bespricht Per Olof Enquist Ein anderes Leben (Hanser) („ein Wunder der Literatur“).

„Obama und ich“: Sandra Kegel hat Einwände gegen Irene Dische Clarissas empfindsame Reise, obwohl „ihre Sprachphantasie und ihr Wortwitz sind auch in ihrem neuen Roman unverkennbar“ (HoCa).

Die Welt

Raubkopierern darf in Frankreich bald laut Gesetz das Internet abgedreht werden; die Grünen sind für eine „Kulturflatrate zum Tausch von geschützten Inhalten“, eine Ausstellung in München zeigt die Korrespondenz von „Proust im Spiegel“ (so der Titel). Und der Fall Esra kommt in Hamburg auf die Bühne.

Buch der Woche in der (8 Seiten!)-Beilage „Die literarische Welt“ ist Philipp Blom Der taumelnde Kontinent (Hanser).

Süddeutsche Zeitung

Ralf Rothmann ist „Deutschlands bester Erzähler“, das steht zumindest groß in der Anzeige, die Suhrkamp für Feuer brennt nicht geschaltet hat.

„Die weißen Strähnen im pechschwarzen Haar“: Ursula März stellt Tod einer Untröstlichenvor, das Buch von David Rieff über das Sterben seiner Mutter Susan Sonntag (Hanser).

„Hair Force One“: Gustav Seibt über „Eine kleine Sprachkritik“, er meint das Buch „des Humoristen“ Wiglaf Droste Im Sparadies der Friseure (Tiamat).

„Das ABC des Hustens im Theater“: Burkhard Müllerk macht Lust auf John von Düffel Wovon ich schreibe, eine „kleine Poetik des Lebnes (DuMont)

„Es fährt ein Buch nach Prinkipo“: Hans-Herbert Räkel hat sichtlich gern Hôtel des Étrangers gelesen, die Gedichte von Joachim Sartorius (K&W) – und auf der Medienseite steht auch ein Bericht zu den Kommissar Süden-Verfilmungen der Friedrich Ani-Krimis, die heute im ZDF starten.

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