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Süddeutsche Zeitung kommentiert den Verkauf der Bertelsmann-Tochter BMG an Sony

„Am Tag als der Regen kam“ betitelt die SZ heute ihre Aufarbeitung eines Millionendeals: Die Gütersloher haben nun 800 Millionen Euro mehr in der Kasse. Soviel war Sony die Übernahme des einstigen Welthit-Produzenten BMG wert – „und das ausgerechnet kurz nach dem 50. Geburtstag ihrer Plattentochter Ariola“, so Hans-Jürgen Jakobs.

Ariola, so der Journalist, sei einmal das Synonym für Massenkultur gewesen: „So etwas wie Eierlikör, Bienenstich und Toast Hawaii.“ Zur Erklärung für den Verkauf zitiert die SZ Ex-Ariola-Boss Egmont „Monti“ Lüftner in indirekter Rede: „Musik sei zwar noch immer populär und die Konzerte ausverkauft, doch das Tonträgergeschäft habe sich in der digitalen Welt radikal verändert. Die Musik werde nicht mehr gekauft, sondern oft einfach geklaut.“

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