Home > Archiv > FAZ über Aufbau: Autoren wollen bleiben / Angst um Autoren und Honorare bleibt auch

FAZ über Aufbau: Autoren wollen bleiben / Angst um Autoren und Honorare bleibt auch

Eine Stichprobe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z. ) ergab: Autoren wollen überwiegend bei Aufbau bleiben. Die Angst des Verlages um die Autoren und die Angst der Autoren um die Honorare bleibt aber auch.

Die Honorare sind sicher, dies war die Botschaft, die der Aufbau Verlag zuletzt an seine Autoren aussandte [mehr…]. Damit hat der Kampf um die Autoren bei Aufbau ein deutliches Zeichen gefunden. Oliver Jungen hat in der FAZ bei den Autoren nachgefragt.

Der gerade für sein Lebenswerk ausgezeichnete Richard Wagner hat unlängst im Tagesspiegel berichtet [mehr…], das sei seine dritte Verlagsinsolvenz, die er mitmacht. Angst gibt es allerdings auch auf der Seite der Autoren, die vor allem zu Aufbau kamen, weil der Verlag finanziell abgesichert schien. Nun muss Aufbau den Spagat hinbekommen, mit dem Geld auszukommen und gleichzeitig die Autoren bei der Stange zu halten. Zumal die „Launen der Buchhaltung“ (Wagner) bekannt sind. Dabei ist viel kommunikatives Spitzengefühl gefragt.

Dennoch empfinden einige Autoren das Versprechen laut Artikel eher als Fessel. Sollten sie jedoch bei Aufbau aussteigen, dann droht ihnen, dass ihre „Ansprüche zu großen Teilen aus der Insolvenzmasse befriedigt werden“, wie die FAZ Geschäftsführer René Strien kolportiert. Und die Buchführung teilte mit, gezahlt werde erst ab September.

Dennoch: Bei einigen gilt das Mitleid auch den Verlagsmitarbeitern und alle befragten Autoren wollen offenbar vorerst bei Aufbau ausharren.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Offener Brief mehrerer Literaturräte zur Kunst- und Meinungsfreiheit

Die Literaturräte der Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bekräftigen vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Diskussionen die zentrale Bedeutung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Kunstfreiheit. Sie rufen Bund und
Länder dazu auf, diese Freiheiten aktiv zu stärken und als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen, demokratischen Kultur zu fördern.

weiterlesen