„Gesundheitsfond“ heißt schönfärberisch, was als erneute Reform der Krankenversicherung beschlossen wurde. Sie besagt, dass alle Krankenversicherungsbeiträge auf ein einheitliches Niveau gehoben werden sollen.
Das werde für die Unternehmen teuer, rechnet das Institut der Deutschen Wirtschaft in seinem heutigen Infoletter vor. Für Unternehmen kann das bedeuten bis zu 670 Euro mehr berappen zu müssen. Insbesondere Arbeitnehmer mit bisher günstigen Beitragssätzen werden bestraft. Der durchschnittliche Beitragssatz einschließlich des Sonderbeitrags für Arbeitnehmer von 0,9 Prozent kletterte zum 1. Januar 2007 von 14,2 auf 14,8 Prozent.
Für Arbeitnehmer bleibt zwar die Möglichkeit erhalten mit Wahltarifen seine Krankenversicherungskosten zu senken, doch mit dem einheitlichen Arbeitgeberanteil wirkt sich das nicht mehr auf die Unternehmen aus.