„Today’s India“ lautet nicht nur das Motto, mit dem sich das Gastland Indien auf der

Maren Ruhfus, die Leiterin des Berliner Büros,
und Juergen Boos
Frankfurter Buchmesse präsentieren wird. „Today’s India“ hieß es auch gestern am Schiffbauerdamm:
Das Berliner Büro des Börsenvereins hatte zu seinem traditionellen Parlamentarischen Abend vor der Buchmesse in seine repräsentativen Räume ganz in der Nähe des Theaters am Schiffbauerdamm geladen. Der Vorsteher des Börsenvereins, Gottfried Honnefelder, begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Parlamentarier und Referenten, Vertreter der Berliner Branchenszene und des Börsenvereins, die aus Frankfurt angereist waren.
Ehrengast des Abends war der in Bombay lebende Autor Kiran Nagarkar, „Indiens eigenwilligster Autor“, wie ihn Sigrid Löffler in der aktuellen Ausgabe von Literaturen nennt. Sein jüngster Roman „Gottes kleiner Krieger“ ist im A1 Verlag erschienen.
In einem Gespräch mit dem ehemaligen Indien-Korrespondenten der FAZ, Erhard Haubold, und der Literaturkritikerin Claudia Kramatschek gab Kiran Nagarkar einen anregenden Ausblick auf das diesjährige Gastland der Buchmesse, die immerhin 200 indische Verlage und 70 indische Autoren erwartet. „Wir sind DAS Branchentreffen weltweit“, konstatierte denn auch Direktor Juergen Boos.