buchmarkt-online hat eine Umfrage zum Thema Lieferschwierigkeiten von CVK im derzeitigen Schulbuchgeschäft [mehr…], [mehr…] gemacht, hier einige Meinungen von Buchhändlern:
Thomas Schmitz, Buchhandlung Schmitz, Essen: „Wir haben nach 15 Tagen immer noch keine Ware von CVK erhalten. Auf Anfrage hat man uns mitgeteilt, dass auch noch nicht alles gepackt sei. Wir überlegen nun, die Bücher in Bielefeld selbst abzuholen. Für Schulbuchhändler bedeutet diese Situation, dass wir jetzt die Aufträge an die Schulen ausliefern und die CVK-Titel unter Umständen extra ausliefern müssen, wenn sie eingetroffen sind.“
Für Peter Weda von der Buchhandlung Weda, Mönchengladbach, ist die Situation nicht ganz so schlimm: Zwar könne der Buchhändler seine Termine nicht einhalten, aber die Verzögerungen beliefen sich zur Zeit „nur“ auf etwa eine Woche. Vier bis fünf Schulen müssten komplett neu terminiert werden. Das läge aber auch nur daran, dass die ersten Lieferungen von Cornelsen schon eingetroffen wären, ansonsten gäbe es mehr neue Terminierungen; wie sich die Situation jetzt entwickelt möchte Weda lieber nicht prognostizieren. „Immerhin ist es nicht so gravierend wie vor ein paar Jahren“ – ob das eine positive Bilanz für Cornelsen darstellt ist aber fraglich.
Gar keine Probleme kann Frauke Seidel von der Buchhandlung Osthus, Gütersloh, melden:. Die Situation sei bis jetzt entspannt, und Ware von CVK komme jeden Tag. Vor allem die Auslieferung der Elternanteile sei gar kein Problem, und Sorgen wegen des Streiks müsste man sich hier noch nicht machen.
Und libri Geschäftsführerin Marga Winkler bringt auf den Punkt, was sogar die Wettbewerber bewundern und „auch mal gesagt werden muss: Hochachtung vor der Leistung, die CVK trotz dieser Widrigkeiten bringt. Was sind zwei Tage Verzögerung mitten im dicksten Trubel? Chapeau, Horst Keplinger“.
Eine Stellungnahme von CVK liegt trotz Anfrage der Redaktion derzeit noch nicht vor.