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Unesco setzt Grimms Märchen auf die Liste des Weltkulturerbes

Die Kasseler Handexemplare der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärt worden. Das teilte die Stadt Kassel mit. Die Märchen der Brüder Grimm sind neben der Luther-Bibel das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte. Sie sind zugleich die erste systematische Zusammenfassung und wissenschaftliche Dokumentation der europäischen und orientalischen Märchentradition.

Die Brüder Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) lebten mehr als 30 Jahre lang in Kassel und verbrachten dort ihre längste und arbeitsreichste Zeit. Das Kasseler Grimm-Museum beherbergt die umfassendste Grimm-Sammlung Deutschlands mit mehr als 35 000 Bänden. Gegenstand der Nominierung sind 14 Märchen- und zwei Kommentarbände aus den Jahren 1812 bis 1857.

Weitere deutsche Einträge im Unesco-Register sind: die Bestände des Phonogrammarchivs bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks, der literarische Nachlaß Goethes, Beethovens 9. Sinfonie, Fritz Langs Stummfilm „Metropolis“ sowie die Reichenauer Handschriften aus ottonischer Zeit, meldet die WELT.

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