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Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ geht in die zweite Runde / Wann gibt es ein ähnliches Projekt mit Büchern?

Wann gibt es eine ähnliche Aktion von Buchhandel und Buchverlagen? Im April geht das Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ in die zweite Runde:

Denn: Der regelmäßige Einsatz von Publikumszeitschriften weckt bei Schülern nachhaltig die Lust am Lesen und steigert das Textverständnis. Deshalb sollen Zeitschriften einen festen Platz im Schulunterricht haben, so das Anliegen der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Grosso, die im April 2005 bereits zum zweiten Mal 11.519 Schulkassen in ganz Deutschland je vier Wochen lang mit aktuellen, thematisch breit gefächerten Zeitschriftenboxen ausstatten.

Ermöglicht wird dieses Großprojekt von den deutschen Pressegrossisten, die das Projekt nicht nur maßgeblich finanzieren, sondern auch die Belieferung der Schulen mit dem Zeitschriftenpaket übernommen haben. Die Aktion wird unterstützt vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Schirmherrin der Kampagne ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Dr. Christina Weiss.

Lehrerinnen und Lehrer, die sich mit ihren Schulklassen an dem Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ beteiligen, haben eine 54-seitige Broschüre mit zahlreichen Ideen für den Unterricht erhalten. Für die Haupt- und Sonderschulen steht dabei die Förderung der Leselust im Vordergrund, während in Realschulen und Gymnasien die Medienerziehung ein großes Thema ist.

„Besonders unter den Jungs, die traditionell eher zu Lesefaulheit und Leseschwäche neigen als ihre Klassenkameradinnen, stieß das Projekt im vergangenen Jahr auf große Begeisterung“, so Klaus-Dieter Wülfrath, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Presse-Grosso. Dies sei nur einer der zahlreichen Gründe, weshalb sich die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Grosso für die dauerhafte Einrichtung eines jährlichen „Zeitschriftenmonats“ an Deutschlands Schulen aussprechen.

Eine Umfrage bei 5.720 Schülern und 2.817 Lehrern, die im vergangenen Jahr am Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ teilgenommen haben, ergab: Die Initiatoren stehen mit ihrer Forderung bei weitem nicht alleine; 90 Prozent aller Lehrkräfte und Schüler wünschen sich eine Fortsetzung des Projektes.

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