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Antonio Skármeta erhält den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2004

Antonio Skármeta ist der diesjährige Preisträger des Gustav-Heinemann-Friedenspreises für Kinder- und Jugendliteratur.

Der chilenische Autor erhält den Preis für sein im Cecilie Dressler Verlag erschienenes Kinderbuch „Der Aufsatz“. Er teilt sich den Preis mit Jacky Gleich, der deutschen Illustratorin des Buches, die ein Drittel des Preisgeldes in Höhe von 7 500 Euro erhält. Wie das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium mitteilt, hat sich die Jury für „Der Aufsatz“ entschieden, weil das Buch in nahezu perfekter Weise den Auswahlkriterien des Gustav-Heinemann-Friedenspreises gerecht werde. Es habe einen Bezug zum Friedensgedanken, sei von hoher literarisch-ästhetischer Qualität und sei ausdrücklich als ein Buch für Kinder und Jugendliche geschaffen.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 62 Bücher für den Preis einge-reicht. Der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau wird die Auszeichnung am 15. November in der Stadtbibliothek Essen überreichen.
Mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis werden Romane oder Sachbücher ausgezeichnet, die vermit-teln, wie Gewalt entsteht und was sie anrichtet und die dazu ermutigen, sich für Menschenrechte und zivile Formen der Konfliktbewältigung zu engagieren. Der Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung wird in diesem Jahr zum 21. Mal vergeben. Gestiftet wurde er 1982 von der Deutschen Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung.

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