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Buchpreise für Bücher aus Deutschland und Österreich werden ab 2004 steigen / Neuer Referenzkurs

Branchenvertreter des deutschsprachigen Buchhandels in der Schweiz sind mit dem Preisüberwacher überein gekommen, die beim Import in die Schweiz anzuwendenden Umrechnungskurse für deutschsprachige Bücher aus dem Ausland auf den 1. Januar 2004 anzupassen. Es ergeben sich Preiserhöhungen von ca. 4 %. Diese Lösung ist infolge Kursverfalls des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro zu Stande gekommen.

Nachdem die Preise per Anfang 2001 um ca. 3% und im Mai 2002 um ca. 4% abgesenkt worden sind, sieht sich der deutschsprachige Buchmarkt veranlasst, die für die Schweiz geltenden Buchpreise auf den 1. Januar 2004 nach oben anzupassen. Als neuer Referenzkurs Euro – Schweizer Franken wurde 1.545 (bisher 1.48) vereinbart.

Diese Preisanpassung entspricht der einvernehmlichen Regelung zwischen dem Preisüberwacher und der Buchbranche, welche länger anhaltende Devisenkursveränderungen angemessen berücksichtigt und der Branche zur Abdeckung der höheren Vertriebskosten eine fest umschriebene, degressiv verlaufende Überhöhung bei den Verkaufspreisen gestattet. Im Interesse der Konsumenten wurde die Degression bei höherpreisigen Büchern stärker abgesenkt als bisher.

Der deutschsprachige Buchmarkt in der Schweiz ist ein ausgesprochener Importmarkt. Rund 80% der Bücher werden aus dem deutschsprachigen Ausland importiert. Die Buchpreise werden von den ausländischen Verlagen festgelegt und sind für den Schweizer Buchhandel verbindlich.

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