Rainer Malkowski, einer der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker, ist gestern nach langer schwerer Krankheit verstorben.
Malkowski wurde 1939 in Berlin geboren, lebte als freier Schriftsteller in Brannenburg am Inn. 1975 erschien sein vielbeachtetes Debüt „Was für ein Morgen“, seither veröffentlichte er im Suhrkamp Verlag zahlreiche Gedichtbände und war Herausgeber verschiedener Anthologien. Zuletzt erschien bei Hanser im Frühjahr 2003 Malkowskis Nachdichtung des Armen Heinrich von Hartmann von Aue. Malkowski war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1999 mit dem Joseph-Breitbach-Preis.
Josia Jourdan fragt: Warum gibt es kein LYX für Männer?
Junge Männer lesen weniger. Das ist ein Fakt. Und wenn sie lesen, dann eher weniger Fiktion, sondern vor allem populäres Sachbuch und Biografien. Daran ist nichts verkehrt, aber was wäre,