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Deutsche Verlage zufrieden mit der Teilnahme an der London Book Fair / Im nächsten Jahr vom 14. – 16. März

Mit positivem Ergebnis ging am gestrigen Dienstag die London Book Fair (LBF) (662 Aussteller) zu Ende. Fast alle der 21 Aussteller am deutschen Gemeinschaftsstand, den die Frankfurter Buchmesse zum dritten Mal in London organisiert hatte, zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden: „Nach der Frankfurter Buchmesse ist die London Book Fair die zweitwichtigste internationale Buchmesse. Platzierung und Ambiente des deutschen Gemeinschaftsstandes bieten optimale Arbeitsbedingungen.“, resümierte Bernd Eigendorf vom Barsortiment Lingenbrink.

Einhelliges Lob wurde dem Direktor der Frankfurter Buchmesse, Volker Neumann, für seine Bemühungen um bessere Konditionen für die Aussteller der weltgrößten Bücherschau zuteil: „Wir alle müssen weiterhin zu erträglichen Preisen unserer Arbeit nachgehen – gerne in Frankfurt, aber auch ein Umzug in eine andere Stadt stellt für uns kein Problem dar“, sagte Ian Taylor, Direktor für internationale Beziehungen des britischen Verlegerverbandes. „Der Einsatz von Volker Neumann für die Interessen der Aussteller nötigt uns höchsten Respekt ab – er hat unsere volle Unterstützung“, sagte Jon Malinkowski, der die Messepräsenz von mehr als 70 amerikanischen Verlagen in Frankfurt organisiert.

Allgemein war die Stimmung auf der Londoner Messe sehr positiv. An den ersten beiden Messetagen wurden rund 10.000 Besucher registriert – sechs Prozent mehr als im vergangenen Jahr. So konnte Alistair Burtenshaw, Exhibition Director der LBF, bereits am Montag „eine erfolgreiche Messe“ konstatieren.

Der deutsche Buchmarkt spielt für den Export der Verlage des Königreichs eine wichtige Rolle: Mit einem Volumen von 81,5 Millionen Pfund liegt Deutschland an dritter Stelle als Abnehmer für britische Bücher.

Mit einer Fläche von 12.188 Quadratmeter ist die London Book Fair im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gewachsen. Die internationale Beteiligung hat sich mit 209 ausländischen von 662 ausstellenden Verlagen nach Angaben der Veranstalter im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent erhöht. Auch die Zahl der registrierten Verlage und Agenten im Agents Center nahm wie in den Vorjahren zu.

Das Rahmenprogramm zur Messe begann in diesem Jahr mit einem besonderen Highlight: Am Eröffnungstag der Messe organisierte die englische Sektion des PEN für Fachbesucher und allgemeines Publikum Seminare zu kreativem Schreiben von Kinderbüchern, Biographien und für Fernsehskripten. Für das Fachpublikum wurden während der drei Messetage Seminare und Veranstaltungen angeboten zu Themen wie der „Supply Chain“, dem amerikanischen Buchmarkt und dem „Electronic Copyright“.

Die Frankfurter Buchmesse veranstaltete für Neuaussteller und Fachbesucher des wichtigsten internationalen Branchentreffens im Oktober die Informationsveranstaltung „How to do the Frankfurt Book Fair“.

Im nächsten Jahr wird die London Book Fair vom 14. bis 16. März 2004 auf dem Messegelände Olympia stattfinden.

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