„Auch Joachim Güntner (Neue Zürcher Zeitung findet die Vorwürfe des Dresdner Professors Jürgen Paul gegen Haffners „Geschichte eines Deutschen“ nicht stichhaltig: „Jürgen Paul hat schlecht recherchiert. Von Sprachwissenschaftern und Historikern muss er sich nun sagen lassen, dass ‚Endsieg‘ schon in der Weimarer Republik eine gebräuchliche Vokabel gewesen sei, dass das Wörtchen ‚virtuell‘ bereits 1871 aus dem Französischen entlehnt wurde (Meyers Konversationslexikon von 1908 etwa verzeichnet den Eintrag denn auch) und dass die Redensart ‚business as usual‘ im Deutschen spätestens für das Jahr 1917 belegt sei. Wie es um die Existenz der U-Bahn-Rolltreppen bestellt ist, klärt ein Anruf bei den Berliner Verkehrsbetrieben: Haffner hat da nichts Falsches geschrieben“, schlägt er dem Dresdener Professor heute um die Ohren. „
Ausschreibungsstart für die Wettbewerbe der Stiftung Buchkunst 2026
Die Stiftung Buchkunst lädt ab sofort zur Teilnahme an ihren Wettbewerben »Die Schönsten Deutschen Bücher 2026« und »Förderpreis für junge Buchgestaltung 2026« ein. Bis zum 31. März können Verlage, Buchgestalter:innen