„Auch Joachim Güntner (Neue Zürcher Zeitung findet die Vorwürfe des Dresdner Professors Jürgen Paul gegen Haffners „Geschichte eines Deutschen“ nicht stichhaltig: „Jürgen Paul hat schlecht recherchiert. Von Sprachwissenschaftern und Historikern muss er sich nun sagen lassen, dass ‚Endsieg‘ schon in der Weimarer Republik eine gebräuchliche Vokabel gewesen sei, dass das Wörtchen ‚virtuell‘ bereits 1871 aus dem Französischen entlehnt wurde (Meyers Konversationslexikon von 1908 etwa verzeichnet den Eintrag denn auch) und dass die Redensart ‚business as usual‘ im Deutschen spätestens für das Jahr 1917 belegt sei. Wie es um die Existenz der U-Bahn-Rolltreppen bestellt ist, klärt ein Anruf bei den Berliner Verkehrsbetrieben: Haffner hat da nichts Falsches geschrieben“, schlägt er dem Dresdener Professor heute um die Ohren. „
Internationaler Buchmarkt 2025: Belletristik bleibt Wachstumstreiber, Sachbuch weiter angespannt, Preissteigerungen teils rückläufig
Die Marktforscher NielsenIQ BookData und GfK Entertainment haben zur London Book Fair ihren internationalen Report für das Jahr 2025 vorgestellt. Dieser belegt Umsatzzuwächse in zwölf der 19 untersuchten Regionen, besonders