„Für viele Rezensenten ist es das „schönste Buch dieses Sommers“, hat auch schon Platz 1 der Schweizer Bestsellerliste erobert und wird auch Gast im kommenden „Literarischen Quartett“ sein – doch nicht überall hat „Fräulein Stark“ von Thomas Hürlimann solch positive Zustimmung gefunden: Eine St. Galler Buchhandlung hatte einen Abreisskalender im Schaufenster plaziert, auf dem die noch verbleibenden Tage bis zum Erstverkaufstag von „Fräulein Stark“ angezeigt wurden. Dieser war jedoch überholt, als sich der ehemalige Stiftsbibliothekar Dr. Johannes Duft in der Figur des Prälaten wiederzuerkennen glaubte und seine Bemerkungen und Berichtigungen zum Buch an den Buchhandel und die Presse sandte. Eine Buchhandlung sagte darauf hin eine Lesung ab, eine Zeitung nannte dies einen Kulturskandal“. Auf Einladung des St. Galler Tagblatts und des Stadtheaters St. Gallen fand am 25. Juli vor an die 1000 Zuhörern die erste öffentliche Lesung aus „Fräulein Stark“ statt. Wer weitere Informationen zum sogenannten „Kulturskandal“ sucht, findet diese im Archiv des St. Galler Tagblatts unter dem Stichwort „Fräulein Stark“: „
Statement der Jury des Deutschen Buchhandlungspreises
„Im vergangenen Jahr hat die unabhängige Fachjury des Deutschen Buchhandlungspreises im Rahmen eines intensiven und sorgfältigen Diskussionsprozesses insgesamt 118 Buchhandlungen für eine Auszeichnung ausgewählt. Maßgebliche Kriterien für diese Entscheidung waren