Wie heute die Financial Times Deutschland meldet,strebt die Bertelsmann AG eine Fusion seiner US – Buchclubs mit barnesandnoble.com an. Bertelsmann ist an der eigenständigen (und börsennotierten) Internet-Tochter des Großfilialisten Barnes & Noble mit 35 % beteiligt. Hintergrund: Das ist die gleiche Strategie, die gestern zur Zusammenlegung der Bertelsmann-Clubs mit BOL geführt hat, was für die meisten BOL Mitarbeiter in sechzehn Ländern unerwartet kam, obwohl im Hause schon länger über einen solchen Schritt diskutiert worden war: Die Endkundenbeziehungen der Clubs und der Online-Aktivitäten sollen komplett zusammengeführt werden. In USA ist ein solcher Schritt aber schwer: Bertelsmann muss sich dort mit seinen Partnern abstimmen, seit der Bertelsmann Buchclub Doubleday Direct im Dezember 1999 mit dem Book-of-the-Month-Club von Time Warner fusioniert hat. Und: Auch die US-Wettbewerbsbehörden müssen zustimmen. Es geht um etwa eine Milliarde DM Umsatz, die die US-Clubs mit 9 Mio. Mitgliedern umsetzen.
Saidi Sulilatu: „Ein Laden ist auch ein Haushalt, der solide geführt werden will“
Ein guter Blick auf die eigenen Finanzen ist vor allem bei angespannter Kostensituation und daher auch für Buchhändler:innen wichtig. Saidi Sulilatu, Chefredakteur von finanztip hat ein Buch darüber geschrieben, wie