In München ist derzeit Gesprächsthema No. eins die „Scheidung“ Verlagshaus Hugendubel und Thomas Kniffler(54: Nach über zwanzig Jahren mustergültiger „Ehe“ mit dem Unternehmen, dem er untrennbar verbunden schien, hat Kniffler seinen Schreibtisch im Verlag räumen und damit auch die Geschäftsführung niederlegen müssen. In München wertet man seine Ablösung als Fusionsopfer, von Anfang an habe die Chemie zwischen der Gesellschafterin Dr. Monika Röll und Kniffler nicht gestimmt. Verbürgt ist, dass seit Monaten schon Gespräche liefen, die Struktur des durch die Fusion Ariston Verlag, Hugendubel Verlag und Diederichs auf etwa 20 Mio. Umsatz angewachsene Haus zu ändern. Da Kniffler seine Kompetenzen als alleiniger Verlagsleiter nicht habe beschneiden lassen wollen, hätten die Gesellschafter dann die totale Trennung durchgesetzt.
„Wir sind keine Jeansläden, wir sind Kulturorte“
Acht Berliner Buchhändlerinnen haben Ende 2025 die IG Indie-Buchläden in Berlin gegründet, von denen sechs der Verbundgruppe eBuch angehören, um gemeinsam auf die gesellschaftliche Bedeutung von unabhängigen Buchhandlungen aufmerksam zu







