Das ist heute großes Thema der WELT: Der französische Mischkonzern Vivendi und das kanadische Entertainment – und Getränkeunternehmen Seagram bestätigten gestern ihre Gespräche über eine Fusion. Da auch Canal plus, die 49 % Tochter von Vivendi, mit im Boot sitzt, entstünde ein Medienkonzern mit einem Marktwert von rd. 100 Mrd. $ und einem Jahresumsatz von 65 Mrd. $, der nach derzeitiger Planung den Namen Vivendi Universal tragen soll. Das ist nach der Allianz AOL/Time Warner, die sich Anfang des Jahres zur Fusion entschlossen hatten (160 Mrd. Dollar Gesamtumsatz) wieder ein Deal, der Bertelsmann in Zugzwang bringt: Es werde für den Gütersloher Konzern immer schwerer, das selbstgesteckte Ziel (Marktführerschaft bei Musik) zu erreichen. Laut WELT habe Bertelsmann auch mit Seagram verhandelt, die über ihre (Film) Tochter Universal durch Übernahme der niederländischen Musikfirma Polygram Marktführer im internationalen Musikgeschäft geworden war, aber kein Interesse am Gesamtunternehmen (also auch an der Getränkesparte) gehabt. Die Welt: „Jetzt bleibt nur noch die weltweite Nr. 2, Sony, als Braut für die Bertelsmann-Tochter BMG übrig.“ Ob in Gütersloh jetzt Japanisch statt für die interne Kommunikation eingeführt wird?
Der Cover-Vorteil bröckelt: Wie KI-Bildproduktion Selfpublisher:innen auf Augenhöhe mit Verlagen bringt
Viktor Bossert ist Gründer des KI-Visual-Studios nexframe und auf generative Bild- und Videoproduktion spezialisiert. Für BuchMarkt analysiert er, was die KI-Bildgenerierung für Selfpublisher:innen und Verlage bedeutet.