Auf Platz 1: Axel Schildt: Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik (Wallstein Verlag) Die „Sachbücher des Monats Januar 2021″

Die Bestenliste von Die Welt/WDR 5/Neue Zürcher Zeitung/ORF-Radio Österreich 1:

1.Axel Schildt: Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gabriele Kandzora und Detlef Siegfried, Wallstein Verlag, 896 Seiten

2.Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur, Rowohlt Verlag, 656 Seiten

3.Christopher Clark: Gefangene der Zeit. Geschichte und Zeitlichkeit von Nebukadnezar bis Donald Trump. Übersetzt von Norbert Juraschitz, Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), 336 Seiten

4. Josef H. Reichholf: Der Hund und sein Mensch. Wie der Wolf sich und uns domestizierte, Carl Hanser Verlag, 224 Seiten

5.Wilhelm Heitmeyer/Manuela Freiheit/Peter Sitzer: Rechte Bedrohungsallianzen. Signaturen der Bedrohung II, Suhrkamp Verlag (es), 325 Seiten

6.Marcia Bjornerud: Zeitbewusstheit. Geologisches Denken und wie es helfen könnte, die Welt zu retten. Übersetzt von Dirk Höfer, Verlag Matthes & Seitz, 245 Seiten

7. Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen, S. Fischer Verlag, 316 Seiten

8. Christoph Möllers: Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik, Suhrkamp Verlag (es), 343 Seiten

9. Caroline Fourest: Generation Beleidigt. Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei. Übersetzt von Alexander Carstiuc, Mark Feldon und Christoph Hesse, edition TIAMAT, 200 Seiten

10.Hamed Abdel-Samad: Aus Liebe zu Deutschland. Ein Warnruf, Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv), 224 Seiten

 

Besondere Empfehlung im Januar: Ursula Münch (Prof. für Politikwissenschaft Universität der Bundeswehr München und Direktorin der Akademie für Politische Bildung): Torben Lütjen, Amerika im Kalten Bürgerkrieg. Wie ein Land seine Mitte verliert, Verlag wbgTheiss, 208 Seiten, € 20,00

Das Buch passend zum Amtswechsel in den USA: Warum hat sich ausgerechnet das Land, das „gefeit schien vor ideologischem Überschuss“ politisch gespalten? Lütjen analysiert u.a. die Veränderungen in der Medienlandschaft und weist nach, dass der Populismus tief in der US-amerikanischen politischen Kultur wurzelt. Und er scheut auch nicht vor dem überraschenden Vergleich zwischen Donald Trump und Wilhelm II. zurück. Auch wenn sich seine Befürchtung eines möglichen Bürgerkriegs wohl nicht bewahrheitet: Dieser Band erklärt, warum es Joe Biden und Pamala Harris kaum gelingen kann, die USA zu versöhnen.(Ursula Münch)

 

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